Marx.Geld.Digitale Medien

Heft 1-2| 2018

Die seit 2007 wieder überdeutlich zu spürende Krisenhaftigkeit des Kapitalismus sowie die anhaltende Proliferation von vernetzter Medientechnik legen es nahe, die Kritik ökonomischer und technologischer Verhältnisse zusammenzudenken. Zum zweihundertsten Geburtstag von Karl Marx diskutieren die Autorinnen und Autoren dieses Doppelheftes, wie dem digitalisierten Kapitalismus und seinen Medien theoretisch und analytisch beizukommen ist.

Herausgegeben von: Till A. Heilmann und Jens Schröter

Mit Beiträgen von: Elmar Flatschart | Till A. Heilmann | Atle Mikkola Kjøsen | Astrid Mager | Anitra Nelson | Sabine Nuss | Felix Riedel | Christian Schmidt |  Jens Schröter | Sebastian Sevignani | Harald Strauß | Andreas Wittel

Chris Marker. L`Heritage de la Chouette

Heft 2–3 | 2017

Chris Marker gilt als einer der bedeutendsten Filmessayisten. In seiner 13-teiligen Fernsehserie L‘Héritage de la Chouette (1989) treffen Politik und Poetik in einzigartiger Weise aufeinander. Ausgehend von der griechischen Antike mit ihren Errungenschaften und ihrer Bilderwelt richtet er den Blick auf unsere Gegenwart – und unsere Zukunft. Mit ausführlich bebilderten Film-Protokollen sowie Detailanalysen bildet diese Publikation ein experimentierfreudiges und spielerisches Konzept eines intelligenten Fernsehens ab.

Herausgegeben von: Werner Rappl, unter Mitarbeit von Helmut Färber und Thomas Tode

Mit Beiträgen von: Catherine Belkhodja | Helmut Färber | Jean-Michel Frodon | Thierry Garrel | Ismail Kadaré | Oswyn Murray | Jacques Rancière | Werner Rappl | Thomas Tode

Wissenschaft. Theater. Film. Medien. Vol. 2

Heft 1 | 2017

»Ein alter Gedanke, Wissenschaft«, notiert Friedrich Hölderlin, und das uneingelöst erscheinende Desiderat Wissenschaft ruft noch auf dem Blatt der Handschrift einen ganzen Hof von Konnotationen, von Korrespondenzen mit umstehenden Wörtern auf. Zwei Fragen – nach der Lehre, nach ungewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeiten ­­– haben die Autorinnen und Autoren der beiden Hefte auf den Plan gerufen. Die Positionen und Artikel zur Theater-, Film- und Medienwissenschaft verraten, welche unterschiedlichsten Fragen das Denken an der Universität Wien antreiben.

Herausgegeben von: Annette Storr

Mit Beiträgen von: Claus Aubrunner | Iris Fraueneder | Matthias Fritz | Christian Harten | Julia Haugeneder | Bérénice Hebenstreit | Hanna Keßler | Monika Meister | Ulrich Meurer | Sophia Neumeister | Vrääth Öhner | Beate Pamperl | Michael Paninski | Paul Pibernig | Gabriele C. Pfeiffer | Ramón Reichert | Andrea Seier | Isolde Schmid-Reiter | Christian Schulte | Stefanie Schmitt | Veronika Schweigl | Manon Steiner | Annette Storr | Sara Tiefenbacher | Martin Wagner | Ulrike Wirth

Wissenschaft. Theater. Film. Medien. Vol.1

Heft 4 | 2016

»Ein alter Gedanke, Wissenschaft«, notiert Friedrich Hölderlin, und das uneingelöst erscheinende Desiderat Wissenschaft ruft noch auf dem Blatt der Handschrift einen ganzen Hof von Konnotationen, von Korrespondenzen mit umstehenden Wörtern auf. Zwei Fragen – nach der Lehre, nach ungewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeiten ­­– haben die Autorinnen und Autoren der beiden Hefte auf den Plan gerufen. Die Positionen und Artikel zur Theater-, Film- und Medienwissenschaft verraten, welche unterschiedlichsten Fragen das Denken an der Universität Wien antreiben.

Herausgegeben von: Annette Storr

Mit Beiträgen von: Elisabeth Büttner | Anya Deubel | Christan Dewald | Eva Fröhlich | Sebastian Stefan Golser | Wolfgang Greisenegger | Ruth Grabner-Heinzl | Klemens Gruber | Hilde Haider | Johann Hüttner | Stefan Hulfeld | Rainer M. Köppl | Xenia Kopf | Brigitte Marschall | Lia Musitz | Clemens Pötsch | Ilse Riedinger-Montag | Günter Rosenbichler | Martina Theissl | Martin Oliver Thomson | Iris Seebacher | Annalena Stabauer | Christian Zechner

Texture Matters: Der Tastsinn in den Medien. haptisch/optisch 2

Heft 2–3 | 2016

Seit einigen Jahren schon ist eine bemerkenswerte Konjunktur des Haptischen in der Medien- und Kulturwissenschaft zu beobachten, die mit einer verstärkten Involvierung des Tastsinns in den medialen Praktiken korreliert: Textur und Touchscreen dominieren den gegenwärtigen Mediengebrauch.

Texture Matters. Der Tastsinn in den Medien fragt nach dem Status des Haptischen in historischen Konstellationen und heutigen Medienszenarien. In Fortführung des 2014 erschienenen Bandes haptisch/optisch 1: Der Tastsinn im Kino liefern die hier versammelten Texte internationale Forschungsergebnisse zu Materialität und Medialität des Tastsinns.

Herausgegeben von: Jana Herwig und Alexandra Seibel

Mit Beiträgen von: Madalina Diaconu | Klemens Gruber | Sebastian Hackenschmidt | Jana Herwig | Antonia Lant | David Parisi | Bruno Petreca | Alexandra Seibel | Bernhard Sieger | Georg Vasold  und Emma Widdis

Dreams Undreamt | Ungeträumte Träume

Heft 1 | 2016

Manche sehen Träume als codierten Kommunikationskanal der Götter, andere als Müllabfuhr; einige qualifizieren Traumaktivitäten als sinnloses Gehirnfeuerwerk ab, dem wir, von einem horror vacui besessen, erst nachträglich Sinn zuschreiben, andere behaupten hingegen, Träume seien die Voraussetzung, damit wir uns überhaupt in der Realität zurechtfinden. Freud feierte Träume als via regia zum individuellen Unbewussten, Jung als Ausdruck des Kollektiven, das »uns träumt«, und Robert M. Sapolsky, enfant terrible der Neurowissenschaft, meint schelmisch: »maybe the dreaming evolved, so that surrealists and dadaists could make a living«.

Herausgegeben von: Rainer M. Köppl und Randy Sterling Hunter

Mit Beiträgen von: Ryan Crawford | Randy Sterling Hunter | Rainer M. Köppl | Ulrich Meurer | Margarethe Satorius | Susanne Vill | Lisa Winter

für Monika Meister

Heft 3–4 | 2015

Monika Meister, Theaterwissenschaftlerin und Ethnologin, Professorin am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien und Lehrbeauftragte am Max-Reinhardt-Seminar, Forscherin und Theaterenthusiastin, hat die Wiener Theaterwissenschaft über lange Jahre geprägt und als Vorständin die Geschicke des tfm-Instituts mehr als ein Jahrzehnt geleitet.

Die hier versammelten Texte ihrer Schülerinnen und Schüler legen ein beredtes Zeugnis ab von der Reichweite ihres wissenschaftlichen Vermögens, von der Ungebundenheit ihres pädagogischen Selbstverständnisses und von der Entschiedenheit ihrer analytischen Haltung. 

Herausgeben von: Klemens Gruber und Rainer M. Köppl

Mit Beiträgen von: Lorenz Aggermann | Aki Beckmann | Catherine Ann Berger | Andrea B. Braidt | Valerie Deifel | Monique Ehmann | Ralph Fischer | Dennis Göttel | Aziza Haas | Nicole Haitzigner | Beate Hochholdinger-Reiterer | Magdalena Hoisbauer | Veronica Kaup-Hasler | Elke Krasny | Krassimira Kruschkova | Degna Martens | Hans Mrak | Gin Müller | Claus Philipp | Daniela Pillgrab | Meike Sasse | Stefanie Schmitt | Paul Sonderegger | Ulrike Spann | Annette Storr | Georg Tscholl

Jean Jourdheuil. Grenzgänge

Heft 2 | 2015

»Mich interessiert die Geschichte des Theaters in der Gegenwart.«

Jean Jourdheuil

Essays und Gespräche

Theater, Kultur, Festivals, Europa und der Euro

Chaos und Ordnung

Erinnerungen an eine Revolution

Avignoner Archäologie

 

Herausgegeben von: Stefan Tigges und Christina Schmidt

Mit einer Bildstrecke von Mark Lammert

POTEMKIN-MEISEL

Heft 1 | 2015

Sein Name wird auf ewig mit dem Meisterwerk des russischen Stummfilmkinos verbunden bleiben: Edmund Meisel. 1926 schreibt der Wiener Komponist für Sergej Eisensteins »Panzerkreuzer Potemkin« einen Score, der über Nacht zum Klassiker der Filmmusik wird. Vier Jahre später kommt der Panzerkreuzer erneut ins Kino – diesmal als »Talkie«. Plötzlich beginnen die meuternden Matrosen deutsch zu sprechen – mit den Stimmen von Piscator-Schauspielern! – und die peitschenden Schüsse der Kosaken erklingen lebensnah aus den Lautsprechern. Diese spektakuläre Tonfilmfassung wird 1930 nicht zu unrecht in Berlin und Wien zum Tagesgespräch. Zur Jahrtausendwende – genau 70 Jahre nach ihrer Entstehung – entdeckt der Historiker Martin Reinhart die verschollen geglaubte Nadeltonschallplatten mit Meisels Originaltonspur im Technischen Museum in Wien. Dieser Fund führt über einige Umwege zur Rekonstruktion der sogenannten »Wiener Fassung«, die 2015 im Österreichischen Filmmuseum ihre Premiere hat und parallel dazu auch erstmals auf DVD erscheint. Ein medienhistorischer Meilenstein aus der Zeit des Übergangs vom Stumm- zum Tonfilm wird in diesem Band aus verschiedenen Blickwinkeln zum ersten Mal betrachtet: der »Tönende Potemkin«.

Herausgegeben von: Martin Reinhart und Thomas Tode

Mit Beiträgen von: Fiona Ford | Martin Reinhart | Thomas Tode

Walter Benjamin und das Kino

Heft 3–4 | 2014

Dem Film als dem avanciertesten Medium der Moderne kommt in Walter Benjamins Kunsttheorie ein zentraler Stellenwert zu. Er galt ihm als Prüfstein der materialistischen Ästhetik. Das vorliegende Buch unternimmt eine Ausdifferenzierung seiner medientheoretischen Befunde. Es enthält Analysen jener Filme, die sich Benjamins Denkfiguren anverwandelt haben und öffnet damit den Blick auf deren Wirkung im Feld des Ästhetischen.

Herausgegeben von: Christian Schulte, Birgit Haberpeunter, Valentin Mertes und Veronika Schweigl

Mit Beiträgen von: Bernhard Frena | Christoph Gnädig | Reinhold Görling | Birgit Haberpeuntner | Julia Haugeneder | Sebastian Kirsch | Jana Koch | Klaus Kreimeier | Valentin Mertes | Jessica Nitsche | Vrääth Öhner | Christian Schulte | Veronika Schweigl | Lena Stölzl | Stephan Trinkaus

Volksfiguren

Heft 2 | 2014

Wie wird Volk in unterschiedlichen gesellschaftlichen Konstellationen figuriert und was sind die jeweiligen medialen Voraussetzungen? Wo liegt die Schnittstelle zwischen seinen Inszenierungen im Theater und auf der Straße? Das vorliegende Heft versammelt aktuelle Kurzessays von Künstlerinnen und Künstlern, die diesen Fragen anhand ihrer eigenen Arbeit nachgehen, und Forschungsbeiträge aus unterschiedlichen Wissenschaftsfeldern. Deren Gegenstände reichen vom antiken Theater über die internationale Geschichte revolutionärer Masseninszenierungen in Frankreich, der Sowjetunion und China bis zu heutigen politischen Versammlungsformen und der modernen szenischen Literatur. Dabei stellen die vorliegenden Essays die bislang weitgehend ausgeblendete Frage nach jenen chorischen Formen, die der Schließung zur Kollektivgestalt als Ordnungsfigur widerstreiten bzw. einen anderen Begriff von ›volk‹ implizieren.

Herausgegeben von: Evelyn Annuß

Mit Beiträgen von: Inge Baxmann | Claudia Bosse | Ole Frahm | Monika Gintersdorfer | Christine Hanke | Sebastian Kirsch | Maud Meyzaud | Daniela Pillgrab | Sylvia Sasse | Samuel Weber

Horváth spielen

Heft 1 | 2014

Horváth spielen folgt als zweiter Band, als zweite Aufforderung nach Horváth lesen. Noch einmal und noch einmal anders wird Horváth gelesen auf Basis der Wiener Ausgabe, noch einmal wird mit den ›Interpretationsspielräumen‹ der Texte gespielt: diesmal im Hinblick auf die Bühne, den Film, das Fernsehen, ihre Doubles – vielleicht – in der Photographie. Horváth spielen – im starken Sinn der Wortbedeutung ist »Spiel« der Balance gebende, der darstellerisch notwendige Gegenpol zum »Ernst« der Wahrheit, paraphrasiert man Horváths paradoxe Poetologie; und es verbürgt zugleich das Gegenteil von Zwang, die Freiheit, den Raum der Imagination.

Herausgegeben von: Andreas Ehrenreich, Annette Storr und Martin Vejvar

Mit Beiträgen von: Kurt Bartsch | Georg Büttel | Andreas Ehrenreich | Martina Gredler | Joachim Schätz | Annette Storr | Nicole Streitler-Kastberger | Martin Vejvar

JEAN BOLLACK. Die Philologie auf der Bühne

Heft 4 | 2013

Die szenische Aktualisierung der wissenschaftlichen Arbeit war nicht vorsätzlich gegen die Bestrebungen des Humanismus und auch nicht gegen die etwas naiv-emphatischen Realisierungen des akademischen »Théâtre antique« gerichtet. Es ging auf der Bühne um die erst durch sie, und nur durch sie erlangte Evidenz einer hermeneutisch durchdachten, kritischen Lektüre der antiken Dramen. Es ist dies unsere Moderne.

Herausgegeben von: Rossella Saetta Cottone und Werner Wögerbauer

Horváth lesen

Heft 3 | 2013

Die im vorliegenden Band versammelten Beiträge gehen auf ein Symposium mit dem Titel »Ödön von Horváth: Edition und Interpretation« zurück, das im Dezember 2011 an der Österreichischen Nationalbibliothek und der Wienbibliothek im Rathaus stattgefunden hat. Auf der Grundlage der historisch-kritischen Wiener Ausgabe sämtlicher Werke Ödön von Horváths liefern die Beiträge neue Lektüren aus werkgenetischer, intertextueller, biographischer und kulturwissenschaftlicher Sicht.

Herausgeben von: Nicole Streitler-Kastberger und Martin Vejvar

Mit Beiträgen von: Orsolya Ambrus | Julia Bertschik | Andreas Ehrenreich | Klaus Kastberger | Roland Koberg | Monika Meister | Matthias Johannes Pernerstorfer | Gabi Rudnicki| Nicole Streitler-Kastberger | Judit Szabó | Elisabeth Tworek | Martin Vejvar

Wolf Vostell. Leben dé-coll/AGIEREN

Heft 1–2 | 2013

Diese Publikation bringt Wolf Vostells Dé-coll/agen in so unterschiedlichen Formen wie Text-Bild-Collage, Happening, Installationskunst, Fluxus-Musik, Fotomontage, Environment und Film zusammen. Sie eröffnet neue Ein-/Überblicke in sein medienübergreifendes künstlerisches Werk.

Vostells gesellschaftskritische Interventionen in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg haben in ihrer Widerständigkeit weder an Aktualität noch an Prägnanz verloren.

Herausgegeben von: Brigitte Marschall und Martin Fichter-Wöß

Mit Beiträgen von: Thomas Antwi | Bazon Brock | Gino Di Maggio | Martin Fichter-Wöß | Bruno Liberda | Brigitte Marschall | Elisabeth Rath | Dieter Ronte | Christian Schulte | Peter Weibel

Texture Matters: Der Tastsinn im Kino. haptisch/optisch 1

Heft 4 | 2012

Ausgehend von Alois Riegls Überlegung, dass das Auge beim Sehen bestimmte Funktionen eines Tastorgans übernimmt und Kunstwerke in der Beziehung zu dieser Dynamik entstehen, rekonstruiert der vorliegende Band den Weg der Begriffe ›optisch‹ und ›haptisch‹ in der Filmtheorie und der ästhetischen Praxis.

Herausgegeben von: Klemens Gruber und Antonia Lant

Mit Beiträgen von: Alois Riegl | Georg Vasold | Antonia Lant | Wanda Stauven | Sheena Scott | Seung-hoon Jeong

HÖR!SPIEL. Stimmen aus dem Studio

Heft 3 | 2012

Die Geschichte des Hörspiels beginnt mit einem Stromausfall. Gleichsam ›blind‹, sollten die Hörerinnen und Hörer aufmerksam den im Dunkel des Bergwerks agierenden dramatis personae lauschen. Seit am 15. Jänner 1924 von BBC-London das erste Hörspiel ausgestrahlt wurde, wird der radiophonen Kunstgattung in einem Intervall von fünf bis zehn Jahren ihr Ende prophezeit. Doch das Hörspiel lebt ungeachtet solcher Prognosen fort. Flankiert von wissenschaftlichen Reflexionen berichten Hörspielschaffende von gegenwärtigen Arbeitsprozessen und Hörspielschreibende von ihrer Passion für dieses Medium.

Herausgegeben von: Helmut Peschina

Mit Beiträgen von: Christine Ehardt | Götz Fritsch | Thomas Fritz | Peter Klein | Harald Krewer | Hans-Jürgen Krug | Ulrich Lampen | Peter Matić | Martina Müller-Wallraf | Max Nagl | Helmut Peschina | Chris Pichler | Stefanie Schmitt

Und: Hermann Bohlen | Werner Fritsch | Elfriede Jelinek | Andreas Jungwirth | Friederike Mayröcker | Eberhard Petschinka | Paul Plamper | Elisabeth Putz | Thilo Reffert | Kathrin Röggla

Verpackungen des Wissens. Materialität und Markenbildung in den Wissenschaften

Heft 2 | 2012

Seit einiger Zeit schon sind die Medien- und Kulturwissenschaften ebenso wie die Wissenschaftstheorie daran gewöhnt, die sozialen, historischen, technischen oder operationalen Bedingungen des Wissens zu thematisieren. Nun scheint es an der Zeit, dieses Ensemble durch eine Epistemologie der gestalteten Formen zu ergänzen. Sie würde nicht nur zeigen, wie sehr Verpackungsfragen ins Zentrum der Wissensproduktion vorgestoßen sind, sondern auch die These verfolgen, dass eine zeitgenössische Erforschung der Wissenschaften zugleich an einer Markengeschichte des Wissens interessiert sein muss. 

Herausgegeben von: Christof Windgätter

Mit Beiträgen von: Jan Arend | Sarah Greifenstein | Kai-Uwe Hellmann | Ina Heumann | Thomas Keiderling | Claudia Mareis | Jörg Meißner | Jochen Stankowski | Thomas Wegmann | Christof Windgätter

Auftritt Chor. Formationen des Chorischen im gegenwärtigen Theater

Heft 1 | 2012

Die Beiträge zirkulieren um den Status des Chores im gegenwärtigen Sprechtheater und in der Performancekunst. Sie diskutieren Struktur und Funktion des Chores in zeitgenössischen Theaterformen anhand dramaturgischer Koordinaten wie Identität, Klang, Geschlecht und Figuration. Begriffe wie Präsenz und Repräsentation, Kollektiv und Körper, Zeit und Raum werden im Kontext des Chores reflektiert und auf ihre gegenwärtige Aussagekraft hin untersucht. Konkrete Inszenierungen stellen das Material dar, um das ästhetische Potential szenischer Darstellungsformen zu analysieren und mittels eines theatertheoretischen Instrumentariums den Bedeutungsstrukturen des Chorischen nachzuspüren.

Herausgegeben von: Genia Enzelberger, Monika Meister und Stefanie Schmitt

Mit Beiträgen von: Evelyn Annuß | Laurette Burgholzer | Ulrike Haß | Händl Klaus | Hajo Kurzenberger | Christina Schmidt | Christine Standfest | Josef Szeiler/Monika Meister | Maren Waffenschmid