Anlässlich des 80. Geburtstags der Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek steht ihr 1983 erschienener Roman „Die Klavierspielerin“ im Mittelpunkt. Erika Kohut, von ihrer Mutter zur Pianistin gedrillt und im Alltag kontrolliert, lehrt am Wiener Konservatorium, wo sie ein Verhältnis mit einem Klavierschüler beginnt. Jelineks sprachgewaltiger Text umkreist Gehorsam und Unterwerfung, sexuelles Begehren, Voyeurismus und die Aggressionen seiner Protagonistin gegen sich selbst. Über die Bedeutung des Romans im Gesamtwerk Elfriede Jelineks und seine von Michael Haneke kongenial umgesetzte Verfilmung spricht die Film- und Medienwissenschafterin Andrea Braidt. Moderiert wird der Abend von der Autorin und Publizistin Andrea Roedig. Im Anschluss ist der Film im benachbarten METRO Kinokulturhaus zu sehen.
In Kooperation mit dem Filmarchiv Austria Gespräch: Andrea Braidt, Andrea Roedig (Moderation). Anschließende Filmvorführung um 20.30 Uhr im METRO Kinokulturhaus: Die Klavierspielerin (A/F, 2001); Regie und Drehbuch: Michael Haneke; mit Isabelle Huppert, Benoît Magimel, Annie Girardot u.a. Freier Eintritt im Literaturmuseum; Kinoticket: EUR 9,–
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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