Der Einsatz von KI in Kunst und Literatur wirft neue und zugleich alte Fragen auf und verwebt die Welt auf neue Art und Weise. Wie sind die neuartigen ‚Entanglements‘ beschaffen? Und was an ihnen ist überhaupt neu? Lassen sich Verflechtungen von Poesie und Prognose künstlerisch und/oder aktivistisch entwenden?
Welche Trainingsdaten werden künftig unsere Vorstellungen von Arbeit und Sorge mitgestalten? Ist ChatGPT das „größte aller Arbeiter*innenkinder" (Soppa)?
Der Fachbereich für Kulturgeschichte audiovisueller Medien des TFM, die Doctoral School PhilKult der Universität Wien und das Belvedere 21 laden herzlich zu einem Programm im Blickle Kino ein, das sich diesen Fragen multimodal widmet: Das Programm beinhaltet eine Lesung von Josefine Soppa aus ihrem prämierten Text "Klick Klack, der Bergfrau erwacht", ein performatives Konzert von Bernadette La Hengst & dem Chor der Statistik mit "Arbeiter*innenliedern einer KI" sowie eine Roundtablediskussion mit den Künstlerinnen und mit der Literaturwissenschaftlerin Hanna Hamel (TU Berlin).
Konzipiert und organisiert von Christina Ernst, Leonie Kapfer, Andrea Seier und Stefan Schweigler.
Wir bitten um Anmeldung über die Seite des Belvedere 21 (Link per QR-Code im Flyer).
Eintritt frei!
