Dominik Grafs fünfzigjähriges, außerordentlich vielfältiges Werk bildet eine der eigenwilligsten und lebendigsten Chroniken der bundesdeutschen Mediengeschichte. In Grafs Schaffen verdichten sich Film- und Serienwelten, Dokumentarisches und Erzählendes, Genre und Essay, visuelle und akustische Experimente zu einem ebenso unruhigen wie scharfen filmischen Denken.
Im ausführlichen Gespräch mit Lisa Gotto blickt Dominik Graf auf dieses vielgestaltige Œuvre zurück: auf filmische Generationen und die Reibungen zwischen ihnen, auf künstlerische Komplizenschaft, Handwerk und Autorschaft, Schauspiel und Körperlichkeit und die komplexen Texturen von Geräusch, Ton und Klang. Ein sehr persönlicher und zugleich filmhistorisch aufschlussreicher Dialog über fünfzig Jahre Filmarbeit.
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