Buchpräsentation Erzählte Erregung
Am 27. Mai 2026 fand im Depot. Kunst und Theorie in der Breite Gasse im 7. Bezirk die Buchpräsentation von Andrea B. Braidts kürzlich erschienem Band Erzählte Erregung. Affekt, Empathie und Geschlecht in den Medien (Wien: Böhlau / Brill 2025) statt.
Erregung muss erzählt werden!
Erregung gilt in der Film- und Medienwissenschaft als audiovisuelles Phänomen, welches spiegelgleich jenen Zustand in den Betrachter*innen hervorrufen soll, den es darstellt. Die zentrale Vorannahme von Andrea B. Braidt lautet jedoch, dass Erregung erzählt werden muss: Die Autorin fasst „Erregung“ als Affekt, der als Bestandteil der Erzählung auf die Empathie der Zuschauer*innen wirkt, und von der Erzählperspektivierung spezifisch hervorgebracht wird. Anhand von Filmclips und Medienbeispielen (von Wuthering Heights bis Ashley Hans Scheirl) werden zentrale Thesen des Bandes diskutiert.
Die Autorin diskutierte im Anschluss an eine Präsentation mit den Kolleg_innen Lisa Gott und Andrea Seier das Gesagte und Gezeigte, auch das Publikum, das zahlreich erschienen war, beteiligte sich rege.
Anbei einige Fotos Eindrücke. (© Sabine Schwaighofer)
