Gäste: Andreas Kurz (Filmemacher), Heidi Fial (Filmarchiv Austria)
In seinem essayistischen Dokumentarfilm Der Mann mit der kleinen Kamera begibt sich Andreas Kurz auf eine spannende Spurensuche. Acht Rollen Amateurfilmmaterial aus den 1930er bis 1950er Jahren sind ihm in die Hände gefallen – undatiert und unbeschriftet. Ein Mann filmt seinen Alltag: Familie und Krieg, Idylle und Zerstörung, Selbst- und Fremdbilder im Nationalsozialismus. Wer war dieser Amateurfilmer und in welchen Zusammenhängen stehen seine außergewöhnlichen Filme? In der anschließenden Diskussion beschäftigen wir uns mit Archivfragen, Bildbruchstellen, filmischer Historiographie und dem Unfertigen als ästhetischer und theoretischer Kategorie.
Die Veranstaltung ist eine Spezialausgabe des Forschungskolloquiums „Filmsport“ der Professur Theorie des Films. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
