Veranstaltungen 2008
Vor 65 Jahren im Mai 1943...
…wurde das Wiener Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien im Zuge nationalsozialistischer Wissenschaftspolitik als „Zentralinstitut für Theaterwissenschaft“ gegründet. Aus diesem Anlass richtet das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft folgende Veranstaltungen aus:
Ausstellung
„Wissenschaft nach der Mode“? Die Gründung des Zentralinstituts für Theaterwissenschaft an der Universität Wien 1943
Ort: Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Hofburg, Batthyanystiege
Zeit: 7. Mai 2008 bis 30. Januar 2009 (verlängert)
Ausstellungskatalog
Der Katalog zur Ausstellung ist im Buchhandel und der Fachbereichsbibliothek TFM erhältlich.
Für Studierende mit StundentInnenausweis zum Sonderpreis von € 10 in der Fachbereichsbibliothek.
Podiumsdiskussion
NS-Aufarbeitung an der Wiener Universität am Beispiel der Theaterwissenschaft
Ort: Auditorium Maximum der Universität Wien
Zeit: 7. Mai 2008, 19:30 bis 20:45 Uhr
Fachhistorische Tagung
Theater/Wissenschaft im 20. Jahrhundert. Politik, Wissenschaft und Praxis szenischer Vorgänge im deutschsprachigen Raum
Ort: Nordbuffet, Rathaus Wien und Eroica-Saal des Österreichischen Theatermuseums
Zeit: 8. Mai 2008 bis 10. Mai 2008, jeweils ab 09:00
»INFOFOLDER«
»DETAILLIERTES PROGRAMM (Stand: 5.5.2008)«
Gastvortrag: Dr. Kathrin Peters, Freie Universität Berlin
„Fotografie zwischen Ästhetik und Wissen“
Donnerstag, 29.5.08, 14-15.30, C1, altes AKH
Im Rahmen der Hauptvorlesung: Einführung in die Medientheorie
Gast-Prof. Dr. Andrea Seier
Im Umgang mit Fotografien hat sich immer wieder die Frage gestellt, ob man es hierbei mit künstlerischen oder eher mit Gebrauchsbilder zu tun hat. Sind es Bilder, die sich über ästhetische Zugänge erschließen oder haben sie zu allererst bezeugenden und dokumentierenden Charakter?
Entlang einiger Beispiele aus der Geschichte der Fotografie, die sich mit Orts- und
Architekturdarstellungen beschäftigen _ von frühen topografischen Fotografien über Messbilder bis hin zu den Typologien von Ed Ruscha und den Bechers _, soll dieser Frage nachgegangen werden. Und zwar nicht um sie zu beantworten, sondern vielmehr um sie weiterhin offen zu halten.
Dr. Kathrin Peters ist derzeit Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste" an der Freien Universität Berlin. Sie hat zu Mediengeschichte der Fotografie, Gender Studies und Gegenwartskunst publiziert, zuletzt hat sie "die stadt von morgen. Beiträge zur Archäologie des Hansaviertels Berlin", Köln: Verlag Walther König 2008 mitherausgegeben.
Gastvortrag Dr. Matthias Thiele Universität Dortmund
Portable Media - Eine medientheoretische und medienhistorische Skizze
Dienstag 20.05.08
15:00-16:30
HS C1, Altes AKH
Im Rahmen der Hauptvorlesung: Mediengeschichte
Gast-Prof. Dr. Hilde Hoffmann
Institut für Theater, Film- & Medienwissenschaft Wien
John Cassavetes, Filmmaker
Öffentliche Vorträge im Österreichischen Filmmuseum
Im Rahmen des Seminars von Andrea B. Braidt und Elisabeth Büttner,
TFM Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien
Freitag, 16. Mai 2008
17.30 Uhr
Petra Löffler
Riskante Gesten: John Cassavetes' OPENING NIGHT
Gesten sind Grenzphänomene. Angesiedelt zwischen Natur und Kultur, zwischen Individualität, sozialem Habitus und Pose markieren sie den schmalen Grat, der den Körper von seiner Wahrheit trennt. Cassavetes' Film OPENING NIGHT (1977) arbeitet sich an diese Grenze vor, entschlüsselt ihren Verlauf quer durch den öffentlichen wie den privaten, den theatralen wie den filmischen Raum und dringt zu ihren Polen vor. Dabei steht nichts Geringeres auf dem Spiel als das Überleben der Geste als Ausdrucksform. Anders gefragt: Gibt es ein Jenseits der Geste?
Petra Löffler, Medienwissenschaftlerin, seit März 2008 Assistentin am TFM, forscht zu Mimik und Gestik in Film und Fotografie, zur Archäologie der Zerstreuung und zum Frühen Kino bzw. Mediengeschichte
19.00 Uhr
Marc Ries
Was kann ein Körper? Zur Affektenlehre des Kinos, angewendet auf John Cassavetes
Nachdem ich in einer ersten Studie zum „filmischen Körperspiel“ am Beispiel von A WOMAN UNDER THE INFLUENCE das Kino mit Arthur Schopenhauer als „Willensstechnik“ entworfen habe, die es ermöglicht, den Bildkörper einer Figur als Ausdruck der Willensakte des Schauspielerkörpers selbst zu formen, werde ich diesen „Monismus“, das Ineinander von Idee/Bild und Körper, ihre Identität, vertiefen mit einer Lektüre der Affektenlehre Baruch de Spinozas, angewendet auf A CHILD IS WAITING. Dabei wird sich notwendigerweise die Frage stellen, ob im Kino des John Cassavetes Affektbilder entstehen, die sich von denen des Spinozisten Gilles Deleuze unterscheiden und ob es vertretbar ist, von der Immanenz der „Kino-Natur“ als natura naturans zu sprechen.
Marc Ries, Medientheoretiker, seit 1989 Lehre, Projekte und Publikationen im Bereich Medien, Kultur, Architektur und Kunst. 2006 bis 2009 Vertretungsprofessor für Medientheorie und Kunstgeschichte an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig.
Freitag, 6. Juni 2008
17.30 Uhr
Lisa Gotto
An der Grenze: John Cassavetes’ Shadows
John Cassavetes’ Debut-Film SHADOWS führt ins Schattenreich der Selbstsuche. Er bewegt sich in einem Grenzbereich, der den komplizierten Prozess derIdentitätsbildung als ästhetische Gemengelage offensichtlich werden lässt – als eine rastlose Suche des Films nach sich selbst.
Lisa Gotto, 2001-2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität Weimar sowie an der Hochschule für Fernsehen und Film München, 2007-2008 wissenschaftliche Angestellte an der Universität Mannheim, seit 2008 akademische Rätin an der Universität Regensburg.
19.00 Uhr
Ute Holl
Küchenschärfe. Orte und Optiken bei Cassavetes.
Wenn sich etwas ereignet in John Cassavetes' Filmen, dann in der Küche. In der Küche wird mit dem Feuer zunächst das Eindringen und Ausbreiten desUnberechenbaren geregelt. In der Küche wird eingeheizt, aber auch das Verhältnis von heiß und kalt auf menschliches Maß moderiert, das Fremde und Feindselige assimiliert. Ich werde den Küchensequenzen in Cassavetes Filmen nachgehen, um daraus Hypothesen zu seiner filmischen Fabrikation von Gemeinschaft vorzuschlagen.
Ute Holl forscht zur frühen Kino- und Wahrnehmungsgeschichte, zur Wissensgeschichte von Bildern und zum experimentellen und ethnographischen Film. Vertritt derzeit die Professur "Medienphilosophie" in Weimar.
Vor 65 Jahren im Mai...
Veranstaltungen zum 65. Jahrestag der Gründung des Instituts für Theaterwissenschaft
Podiumsdiskussion
NS-Aufarbeitung an der Wiener Universität am Beispiel der Theaterwissenschaft
Ort: Auditorium Maximum der Universität Wien
Zeit: 7. Mai 2008, 19:30 bis 20:45 Uhr
Fachhistorische Tagung
Theater/Wissenschaft im 20. Jahrhundert. Politik, Wissenschaft und Praxis szenischer Vorgänge im deutschsprachigen Raum
Ort: Nordbuffet, Rathaus Wien und Eroica-Saal des Österreichischen Theatermuseums
Zeit: 8. Mai 2008 bis 10. Mai 2008, jeweils ab 09:00
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»DETAILLIERTES PROGRAMM (Stand: 5.5.2008)«
KONFERENZ: Opera Staging: Erzählweisen. Modos de narrar, 26./27.1.2008
Tagung der Europäischen Musiktheater-Akademie (EMA) und des Teatro Nacional de São Carlos
In Kooperation mit dem TFM Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien und dem Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth
26. / 27. Jänner 2008, Teatro Nacional de São Carlos, Salão Nobre
Die Geschichte der Oper ist auch zur Geschichte ihrer Interpretation geworden. Ihr Werkkanon wird in stets neuen Lesarten und unterschiedlichen Erzählweisen präsentiert: Die Befragung des Alten lässt in einer Vielfalt gedanklicher und stilistischer Ansätze Neues entstehen und Oper als Erzählung vom liebenden und leidenden Individuum gegenwärtig werden. Dem interpretatorischen Pluralismus, den unterschiedlichen Zugangsweisen, Leit-Motiven, Arbeitsformen und Stilen zeitgenössischer Musiktheater-Regie widmet sich diese Tagung in Referaten und Roundtable-Gesprächen internationaler Theaterschaffender und Musiktheater-Wissenschaftler.
Ausgehend von einem Blick auf die historische Bestimmung der Opernregie werden neue theaterästhetische Positionen und ihre Freiheiten und Grenzen zur Diskussion gestellt und, in Zusammenhang damit, der Werkbegriff im Musiktheater erneut befragt. Die nachhaltige Bedeutung des singenden Darstellers in einem Kunstwerk, dessen Ausdruckspotential sich vorzugsweise über die menschliche Stimme vermittelt, soll ebenfalls in den Blickpunkt gerückt werden.
Zu den Referenten und Diskussionsteilnehmern zählen u.a. (in alphabetischer Reihenfolge):
Paolo de Assis, Gerhard Brunner, Christoph Dammann, Willy Decker, Sieghart Döhring, Klaus Froboese, Karoline Gruber, Hilde Haider, Sabine Henze-Döhring, Elke Heidenreich, Stefan Herheim, Joachim Herz, Jens Kilian, Peter Konwitschny, Johannes Leiacker, Herbert Lippert, João Lourenço/Vera Sampayo Lemos, António Mega Ferreira, Inga Nielsen, Emmanuel Nunes, Stephan Mösch, Anno Mungen, Herbert Murauer, Pier Luigi Pizzi, Susanne Vill, Bernd Weikl, (all confirmed).
Inhaltliche Planung und Leitung: Ass.-Prof. Dr. Isolde Schmid-Reiter
Veranstaltungen bis 2007
SYMPOSIUM: Lust am Verrat. Stellungswechsel in Feminismus, Performance und Film 11. - 13. 1. 2008
Im Rahmen der Reihe: "Queere Interventionen. Gespräche zu Kulturwissenschaft und Kunst"
Drei Tage Lectures, Konzerte, Installationen, Perfomances und Filmbeiträge betreiben Lust am Verrat. Stellungswechsel in Feminismus, Performance und Film. Das Lectureprogramm mit wissenschaftlichen Beiträgen, die sich auf queere Positionen im feministischen Diskurs beziehen und mit queeren Gesten der Geschlechterkonstruktion auseinandersetzen, wird in Zusammenarbeit mit Andrea B. Braidt vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und der Veranstaltungsreihe Queere Interventionen. Gespräche zu Kulturwissenschaft und Kunst realisiert. Das Musikprogramm entsteht gemeinsam mit fiber werkstoff für feminismus und popkultur.
Mit Beiträgen von Milli Bitterli, Bonanza Jellybean, Annette Brauerhoch, Bruce LaBruce, Tara Casey/
Stefanie Seibold, Maja Degirmendzic/Julius Deutschbauer, Sonja Eismann/Christiane Erharter, fiber- werkstoff für
feminismus und popkultur, Marty Huber, Dr. Lore Logorrhöe, Petra und der Wolf, Plexi or Marzipan, Frans Poelstra/Robert Steijn, Rhythm King and Her Friends, Johanna Schaffer, Hito Steyerl, Schwestern Brüll, Katja Wiederspahn, Volker Woltersdorff u.a.
VORTRAG: (Re)Mapping the "New World. Queer Imagery and the American Dream, Prof. Dr. Stefan Brandt (Universität Siegen)
(Re)Mapping the New World. Queer Imagery and the American Dream in Literature, Painting, Film, and Sports
Stefan Brandt
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Queere Interventionen"
Zeit: Do, 13.12.2007, 19.00
Ort: Unterrichtsraum Inst. für Anglistik und Amerikanistik, Universitätscampus
»America,« Alexis de Tocqueville wrote in 1835, »is the one country where the most consistent care has been taken to trace clearly distant spheres of action for the two sexes where both are required to walk at an equal pace but along paths that are never the same.« If Tocqueville is correct with his observation regarding the separate spheres in American society, how can it be explained that the dominant cultural imagery is so obsessed with ambisexual and trans-gendered images? A famous example is the visualization of Americas guiding figure, Columbia, in John Gasts painting American Progress (1872). Columbia is shown here as a gigantic, powerful, and domineering figure who seems, nevertheless, also feminine in her appearance. Her mere name, Columbia, bespeaks of this gender ambiguity, being borrowed from the discoverer Christopher Columbus. In American visual culture, we can find many instances of a conflation of gendered spaces. Cultural constructs such as the feminized landscape or the manly pioneer are often subverted by elements that contradict their inherent messages. Visualizations of America as a »virgin land« or »Garden Eden« (both images indicating a sense of female reproductiveness) are matched in this rhetoric with representations that stress Americas »manly virtues« or »moral vigor.« American self-concepts are teeming with such paradoxes. My talk will discuss the effects of transgendered and queer imagery on processes of transculturation and national self-fashioning in the U.S. Elaborating on a variety of examples from the visual arts and literature, I will examine in how far sexually ambiguous representations of the individual and cultural self in America offer themselves as venues of resistance to the discourses of homogenization and social conformity. How can it be explained that the dominant culture in the U.S. is so fond of images of hermaphroditism as a virtual and symbolic phenomenon while, at the same time, that culture seems to reject and suppress the materiality of alternative forms of sexual identity? And, finally: in what way are these trans-gendered images, despite their apparent ambiguity, deployed in hegemonic culture to corroborate traditional assumptions about national and cultural identity? Examples will include visual and literary images of Americas guiding figure Columbia as well as excerpts from Charles Brockden Browns novel Edgar Huntly (1799), William Wylers melodrama Wuthering Heights (1939), and pictures of baseball players Babe Ruth and Minnie Miñoso.
SYMPOSIUM: Theater der Jugend. Neue Wege 27. - 28.11.2007
Festsymposion anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Theater der Jugend
Eine Veranstaltung des Theaters der Jugend (TdJ) und des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien (TFM)
Zeit: 27. und 28. November 2007
Ort: Theater im Zentrum, Liliengasse 3, A-1010 Wien
Das 75-jährige Jubiläum wird zum Anlass genommen, einmal die Geschichte des größten europäischen Kinder- und Jugendtheaters zu dokumentieren und kritisch zu reflektieren. Neben dieser theaterhistorischen Auseinandersetzung werden in drei Gesprächsrunden gegenwärtige Positionen des Kinder- und Jugendtheaters im deutschsprachigen Raum aus den Blickwinkeln von TheaterkritikerInnen, AutorInnen und IntendantInnen diskutiert. Damit soll den TeilnehmerInnen Einblick in die praktischen wie wissenschaftlichen Positionsbestimmungen und Diskurse geboten und diese in Diskussionen weiterreflektiert werden. Die Beiträge werden publiziert.
Programmdetails
SYMPOSIUM: Inside Stories. Film und Biographie, 23. - 26. Nov. 2007
Biographische Filme waren seit der Erfindung des Kinos populär, und sie existieren in einer großen stilistischen Bandbreite, innerhalb eines Genre-Spektrums, das vom Musical bis zum Dokumentarfilm reicht. Das Symposium beschäftigt sich mit der anhaltenden Attraktivität des Biopics.
Beabsichtigt ist eine Analyse der vorherrschenden narrativen Strukturen und ästhetischen Modelle, ergänzt durch Reflexionen über die sozialen und kulturellen Bedingungen, die sich in diesem starken biographischen Impuls im Kino niederschlagen.
Vortragende: Cornelia Szabó-Knotik (Wien), Anja Tippner (Salzburg), Verena Berger (Wien), Elisabeth Büttner (Wien), Daniela Berghahn (London), Christine N. Brinckmann (Berlin), Eva Warth (Bochum), Henry M. Taylor (Zürich), u.a.
Ein Symposium des Ludwig Boltzmann Instituts für Geschichte und Theorie der Biographie in Zusammenarbeit mit dem TFM Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien und dem Österreichischen Filmmuseum.
ORT: Österreichisches Filmmuseum, Augustinerstraße 1, 1010 Wien
detailliertes Programm
OPEN HOUSE im AV-MEDIENSTUDIO
Das AV-Medienstudio lädt ein: In zwei Blöcken gibt es in Auswahl Filme der Medienpraxis aus rund 30 Semestern zu sehen.

KONFERENZ 21. - 23. 6. 2007 NECS - The Vienna Conference. Perspectives and Challenges for Cinema and Media Studies
A cooperation of NECS European Network for Cinema and Media Studies, SYNEMA Society for Film & Media (Brigitte Mayr) and TFM - Department for Theatre, Film and Media Studies, Vienna University (Andrea B. Braidt, Patric Blaser & Anton Fuxjäger)
Main Conference Venues:
Department for Theatre, Film and Media Studies, Vienna University, 1010 Vienna, Batthyanystiege (Hofburg), Austria
Austrian Filmmuseum, Albertinaplatz 1, A-1010 Vienna
Conference Programm (preliminary)
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WORKSHOP: 19. Juni, 16.00 - 18.00 Reproduktion und Repräsentation
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Queere Interventionen:
Workshop von Antke Engel (Hamburg)
Reproduktion und Repräsentation. Elternschaft und Kinderglück jenseits von Heteronorm, Paarbeziehung und Geschlechterbinarität?
Es wird nicht einfach um Regenbogenfamilien oder lesbische und schwule Adoptions- und Reproduktionsrechte gehen obwohl ein solcher Fokus zweifellos bereits einige Anfechtungen vorherrschender Familienbilder bereitstellen würde. Was es heißt, über die normativ heterosexuellen Voranahmen hinaus auch die "nicht-mehr-als-zwei"-Regel der Elternschaft in Frage zu stellen, oder die Behauptung, nur Frauen könnten schwanger werden? In diesem Workshop soll anhand konkreter Beispiele über queere Elternschaft sowie die Potentiale filmischer Repräsentationen hinsichtlich eines queering gewohnter Familienbilder nachgedacht werden.
ORT: WUK Projektraum, Währingerstrasse 59, 1090 Wien
VORTRAG: 18.6.2007, 18.00: Stemming the Rose, Queering the Song (Kopie 1)
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Queere Interventionen":
Professor Paula Higgins (Käthe-Leichter-Professorin für Frauenforschung und Gender Studies)
Zeit: MONTAG, 18 JUNI 2007, 18.00 UHR
Ort: INSTITUT FÜR MUSIKWISSENSCHAFT, HÖRSAAL 1
STEMMING THE ROSE, QUEERING THE SONG: BROKEBACK MOUNTAIN, OLD HOLLYWOOD AND THE RADICAL POLITICS OF RUFUS WAINWRIGHT
Castigated by the Christian right, and slighted for Best Picture by the Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Ang Lees Brokeback Mountain also drew sharp rebuke from some gay critics for depoliticizing its subject matter: failing to cast gay actors in the leading roles, targeting a heterosexual audience, neglecting to highlight its homosexual theme and/or concealing it as a universal love story in promotional materials and press kits. Whatever the marketing and casting decisions ineluctably driven by sexual politics in both Washington and Hollywood, Brokeback nevertheless made American film history as a landmark film with the potential to change the national conversation and to challenge people's ideas about the value and validity of same-sex relationships." The film garnered countless industry accolades and elicited emotional reactions of unforeseen seismic proportions from viewers around the globe.
The role of the soundtrack in effecting these life-changing and socially transformative responses has yet to be interrogated. I offer a critical reading/hearing of The Makes Makes triggered by multiple acoustic palimpsests which combine to out this notionally apolitical elegy as a radically subversive text. Situated in the privileged position of final utterance, the song functions as a multi-vocal political speech act: an anthem, a prayer, a critique of the social pathology of the closet, and a clarion call to end the American embarrassment of government-sanctioned homophobia. In conclusion, The Maker Makes emerges retrospectively as the ideological prequel and acoustic palimpsest for more spectacular queer utterances enacted on Wainwrights most recent album, __Release the Stars__ (2007).
VORTRAG 8.5.2007, 19.00 Ann Pellegrini (New York University): Queer Hell: Religion, Sexuality, and the Politics of Hate in the Contemporary U.S.
Vortrag in englischer Sprache im Rahmen der
Veranstaltungsreihe "Queere Interventionen. Gespräche zu Kulturwissenschaft und Kunst"
Zeit: 8. Mai 2007, 19.00
Ort:
Depot. Kunst und Diskussion, Breite Gasse 3, A-1070 Wien
Abstract: Every October, hundreds of evangelical churches across the United States mount Hell Houses, Christian riffs on the haunted houses that dot the landscape of U.S. secular culture each Halloween season. Where haunted houses scare you for fun, Hell Houses scare you to Jesus. In a typical Hell House, actors playing demon tour guides take the audience though a series of bloody staged tableaux depicting sinners whose bad choices--homosexuality, abortion, suicide, and, above all, rejection of Christ's saving grace-lead them straight to hell. This presentation discusses Hell Houses's use of, and belief in, theatre as a medium of evangelization and their particular anxiety around issues of sexuality. I suggest that there may be something a little bit "queer" in Hell House's insistence on the "contagion" of sexual depictions. My examination as a whole is in service of a larger set of questions about religion, sexuality, the limits of "tolerance," and the politics of hate in the United States today.
Ann Pellegrini is Associate Professor of Performance Studies and Religious Studies at New York University. She is the author of Performance Anxieties: Staging Psychoanalysis, Staging Race (1997), co-author of Love the Sin: Sexual Regulation and the Limits of Religious Tolerance (2003), co-editor of Queer Theory and the Jewish Question (2003), co-editor of a queer studies book series, Sexual Cultures, at New York University Press. In 2007, she is the Freud-Fulbright Visiting Scholar of Psychoanalysis at the Sigmund Freud Privatstiftung and the University of Vienna.
SYMPOSIUM 4./5. Mai 2007: Warum gerade ich? Warum nicht gerade ich? Über das Phänomen Paula Wessely
Ein Symposium des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien und des Österreichischen Theatermuseums.
Mit Beiträgen von: Maria Steiner, Kurt Ifkovits, Karin Moser, Gernot Heiss, Oliver Rathkolb, Angela Haide, Veronika Zangl, Beate Hochholdinger-Reiterer
Ort: Österreichisches Theatermuseum, Eroicasaal | Palais Lobkowitz
Lobkowitzplatz 2, Wien I
Zeit: Freitag, 4. Mai, 10.00 - 17.00 und Samstag, 5. Mai, 10.00 - 13.00
Programmdownload hier
VORTRAG Gustav Ernst: Die lustigen Körper, Do 29.3.2007, de France Kino, 19.00
XXXVIII. Ausgabe: LECTURES - SINNLICHKEIT & ABSTRAKTION Donnerstag, 29.3. 2007, de France 9, Schottenring 5
Gustav Ernst, Theater- und Filmautor
Zuletzt: „Lysistrate, ein Damenprogramm“, Volkstheater 2006
19.00 Uhr - Vortrag: Die lustigen Körper Zum zweifelhaften Ruf der Komödie
Der Autor, der mit „Exit“(1980) zum ersten Mal sein komödiantisches Talent im Film unter Beweis stellte, reflektiert seine oft unterschiedliche Arbeitsweise für Theater und Film: Er sucht nach Spuren des Witzigen im Komödiantischen und bringt seine Erfahrungen mit der Rezeption seiner Stücke und Filme in die Überlegungen ein.
Als zwielichtige Form ist die Komödie zwar von vielen begehrt, aber als Kunstform wird sie misstrauisch und abschätzig behandelt und letztendlich verachtet.
Oder wird damit nur die Comedy gemeint ?
Gustav Ernst findet, „Komödie ist geil – Das Lustige ist immer geil!“ Diese seine Meinung wird er an Ausschnitten des Filmes „Nacktschnecken“ aufzeigen.
20.00 Uhr: Film Nacktschnecken (Michael Glawogger, Österreich)
Info: 01/ 586 89 63 www.pitanga.at
Eine Veranstaltung von Institut Pitanga und Institut f. Theater-, Film- und Medienwissenschaft Universität Wien
VORTRAG und WORKSHOP: 20./21.3.2007. Prof. Dr. Judith Halberstam (University of Southern California, LA):
The Anti-Social Turn in Queer Theory. Vortrag von Judith Halberstam
Dienstag, 20. März 2007, 18.30
Schreyvogelsaal des Instituts für TFM, Universität Wien
Hofburg, Batthyanystiege
Queer Abstraction. Workshop mit Judith Halberstam
Mittwoch, 21. März 2007, 11.00 – 14.00
Akademie der Bildenden Künste, Schillerplatz
Judith Halberstam, eine der profiliertesten GestalterInnen der queer theory, wird gegenwärtige Entwicklungen der Debatten um utopisches, anti-utopische und anti-anti-utopisches Denken des Diskurses zu Sexualität erörtern. Die Themen des Vortrags reichen von Negativität, agency, alternative Imaginative zu queerer Kulturproduktion. Halberstam wird state-of-the-art und Zukunft des Feldes der queer theory skizzieren.
Der Workshop wird auf Themen wie Sexualität, Verkörperung und Queere Kunstpraxen foskussieren und Abstraktion als queeren Repräsentationsmodus zu fassen suchen.
Judith Halberstam (Jahrgang 1961) ist Professorin für Englisch und Direktorin des Center for Feminist Research an der University of Southern California. Zuvor war sie Associate Professor am Department of Literature an der University of California at San Diego (UCSD). Ihre Buchpublikationen: Skin Shows: Gothic Horror and the Technology of Monsters (1995); Female Masculinity (1998); The Drag King Book (1999); In a Queer Time and Place: Transgender Bodies, Subcultural Lives (New York University Press, 2005)
Die Veranstaltung findet als Auftakt der von Susanne Hochreiter und Andrea B. Braidt konzipierten Reihe „Queere Interventionen. Gespräche zu Kulturwissenschaft und Kunst“ statt.
http://index.php/veranstaltungen
Veranstalter: Universität Wien (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft; Institut für Germanistik)
Kooperationspartner: Österreichische HochschülerInnenschaft der Universität Wien (Referat für HomoBiTrans-Angelegenheiten); Akademie der Bildenden Künste Wien
Sponsoring: Buchhandlung Löwenherz; Cafe Berg
XXXVII. Ausgabe Sinn und Sinnlichkeit, So 28.1.2007, 11Uhr, Kino de France
„Ist da jemand?“ Zur nicht-identifizierten Subjektive in Jessica Hausners Hotel (A 2004)
Vortrag von Andrea B. Braidt, Institut für Theater- , Film- und
Medienwissenschaft, Universität Wien
Das Erzählbild von HOTEL gibt Aufschluss über eine zentrale Perspektive
in Hausners Film: am Kinoplakat wird eine Frau in rotem Kleid von hinten
gezeigt, wie sie vom Hellen ins Dunkle geht. Der Gegenschuss würde
erschließen, wer die Frau bei diesem Gang beobachtet, allein, diese
Einstellung fehlt im Film. Welche Effekte diese typische
Horrorfilmkonvention zeitigt, und wie sie in HOTEL zum Einsatz kommt,
darüber wird im Vortrag die Rede sein.
11Uhr: Lecture
12Uhr: Film: HOTEL (Österreich / Deutschland 2004, 84 Min., Farbe
Regie + Drehbuch: Jessica Hausner
Eintritt: 6.50.-
Info + Anregungen: www.votivkino.at + franz.grafl@pitanga.at
Abstrakt und Sinnlich. Eine Veranstaltung von Institut Pitanga, Institut für Theater -, Film – und Medienwissenschaft der Universität Wien und Votiv Kino
GASTVORTRÄGE am 23.1.2007
Prof. Joachim Herz, Regisseur, Dresden:
Mode geworden auf dem Umweg über Bayreuth: Richard Wagner "komödiantisch- realistisch"
9 Uhr c.t., Jura Soyfer-Saal
Ass.Prof. Dr. Kristel Pappel, Estonian Academy of Musik and Theatre, Tallinn:
Estnisches Musiktheater zwischen Wien, Lübeck und St. Petersburg
11 Uhr c.t., Schreyvogelsaal
TAGUNG: Bildet Kunst? Ästhetische Erfahrung als Wissensproduktion in den Performing Arts
19. und 20. Januar 2007
Tagungsort: Tanzquartier Wien/Studios
Im Rahmen des mehrteiligen Projekts des TQW Education Acts. Kunst Macht Bildung veranstaltet das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien in Kooperation mit dem Tanzquartier Wien ein zweitägiges Symposium, das sich mit der Frage auseinandersetzt, in welcher Weise künstlerische Methoden und Arbeitsformen einen Beitrag zur gesellschaftlichen Bildung leisten. Angesichts der Brisanz der aktuellen Bildungsdebatte gewinnt die Frage „Bildet Kunst?“ wieder an Bedeutung, auch in den Bereichen Theater, Tanz, Film und (digitale) Medien. Das international besetzte Symposium fokussiert auf das wissen-generierende und -vermittelnde Potenzial der darstellenden Künste und lotet Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation aus.
Konzeption und Organisation: Monika Meister, Patric Blaser, Andrea B. Braidt, Eva Krivanec (Universität Wien); Krassimira Kruschkova (Tanzquartier)
Programm
Freitag, 19.1.2007
18.15 Eröffnung
18.30 Inge Baxmann (Universität Leipzig) Moderne Kunst und Körperwissen: der „labile Mensch“ als Kulturideal.
20.30 Performance Thomas Lehmen: Lehmen lernt, Halle G
Samstag, 20.1.2007
10.00 Andrzej Wirth (Universität Giessen): Lehrt Lehrstück?? 11.00 Günther Heeg (Universität Leipzig): Transkulturelle Mit-Teilungen in Zeiten der Globalisierung. Zum Verhältnis von symbolischen Bildungsräumen und medialen Erfahrungsräumen.
12.00 Intervention von Josef Szeiler, Theaterregisseur, Wien
13.00 – 15.00 Mittagspause
15.00 Gespräch zwischen Thomas Lehmen und Andrea B. Braidt zu „Lehmen lernt“
16.00 Sibylle Moser (Universität Wien): Die Kunst zu unterscheiden. Kulturschaffende als medienästhetische ExpertInnen
17.00 Claus Pias (Universität Wien): „Be creative!“ Der ästhetische Imperativ des Personal Computing
Download Programm und Kurzabstracts
Wir danken den KooperationspartnerInnen der Veranstaltung: Stadt Wien, Universität Wien
VORTRAG: Der chinesische Martial Arts-Film
Zeit: Donnerstag, 14. Dezember 2006, 19 Uhr
Ort: Jura Soyfer-Saal, TFM
Gasprofessor Michael Gissenwehrer hält den 3. Vortrag in der China Reihe. Der chinesische Martial Arts-Film. Geschichte, Ausbildung und die aktuelle Form: Ang Lee und Zhang Yimou.
VORTRAG: Grosse Kunst für kleine Augen: kindisch?": zum Phänomen Film für Kinder
XXXVI. Ausgabe der LECTURES - SINN & SINNLICHKEIT
Vortrag von Martina Lassacher, Literaturwissenschaft und Anna Hofmann, Soziologie
Ort: de France 9, Schottenring 5
Zeit: Sonntag, 10.12.2006, 11.00 Lecture, 12.00 Uhr: ÜBERRASCHUNGSFILM (ab 8 Jahren)
Habt ihr euch schon mal überlegt, was am Film anders ist, als wenn ihr ein Buch lest? Wie stellt man im Film das Verstreichen von Zeit dar? Wie wird Spannung aufgebaut? Mit welchen Mitteln erreichen die Filmemacherinnen, dass euch die Gefühle der Darstellerinnen so richtig schön unter die Haut gehen? Und was geschieht mit euch, wenn es im Kino dunkel wird? Eine Lecture zum Phänomen Film für Kinder und Erwachsene ab acht Jahren mit ausgewählten Beispielen aus den Filmen des 18. Internationalen Kinderfilmfestivals Wien.
Info: 586 89 63, www. Pitanga.at
Eine Veranstaltung von Institut Pitanga und dem TFM Institut f. Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien
GASTVORTRAG: Intermediale Szenografien: Konfigurationen zwischen Theater und Internet als a site-specific area
Zeit: Montag, 4. Dezember 2006, 17 Uhr
Ort: Schreyvogelsaal des TFM, Batthyanystiege, Hofburg, 1010 Wien
Vortragende: Prof. Birgit Wiens, Hochschule für Bildende Künste Dresden
TAGUNG: L'Europe Baroque. Oper im 17. und 18. Jahrhundert. 22./23.10.2006, Théâtre des Champs-Élysées, Paris
Tagung der Europäischen Musiktheater-Akademie in Kooperation mit dem Théâtre des Champs-Élysées, Paris, dem Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien.
Diese Veranstaltung macht es sich zur Aufgabe, mit namhaften internationalen Referenten aus Wissenschaft und Praxis die Oper des 17. und 18. Jahrhunderts interdisziplinär aus vielfältigen, insbesondere auch für die gegenwärtige Aufführungs-Praxis relevanten Blickwinkeln zu beleuchten.
Zur Sprache gebracht werden neben grundlegenden Betrachtungen zur Aktualität der Barockoper sowie zu Fragen des Repertoires u.a. Themen wie Notenmaterial, Aufnahmen, Vokal- und Instrumentalklang, Tanz, Bühnenraumgestaltung und Regie.
Mit dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris wurde ein Kooperationspartner gefunden, der in diesem Bereich des Musiktheaters einen international viel beachteten Schwerpunkt in der Spielplangestaltung setzt.
Leitung: Ass.-Prof. Dr. Isolde Schmid-Reiter
Zeit: 22. / 23. Oktober 2006
Ort: Paris, Théâtre des Champs-Élysées
Institutsfest 2006

HEFTPRÄSENTATION: Mit Freud. Zur Psychoanalyse in Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Maske und Kothurn, 52. Jg. (2006), Heft 1
Hg. von Andrea B. Braidt, Klemens Gruber, Monika Meister
13. Juni 2006, um 19.00 Uhr
Sigmund Freud Museum, Lounge
Berggasse 19, 1090 Wien
Originaltexte und ein historischer Beitrag zeigen die große Spannbreite der Produktivmachungen von Freuds Arbeiten in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Dabei geht es nicht nur um "Psychopathische Personen auf der Bühne" und die Theatermetapher bei Freud, sondern auch um die enge Korrespondenz zwischen psychischen Funktionen und medialen Inszenierungen.
Die AutorInnen aus Frankreich, Deutschland und Österreich legen in ihren Texten dar, wie Psychoanalyse, das Theater, der Film und die Medien zusammengedacht werden können. Mit Beiträgen von Jean Bollack (Paris), Heide Schlüpmann (Frankfurt), Robert Pfaller (Wien) u.a. Der legendäre Text "Das Theater aus Sicht des Imaginären" von Octave Mannoni aus dem Jahr 1967 erscheint hier erstmals auf Deutsch. Dazu Pierre Goldmans "Überfall bei Jacques Lacan" und Felix Guattaris lange vergriffene "Couch des Armen". Das Drehbuch "Die Reiselust des Doktor Freud" von Henning Burk (3SAT) beschließt den Band.
Eine Veranstaltungskooperation der Sigmund Freud Privatstiftung und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Hörspieltagung Franz Hiesel, 23.5.2006
Ort: Wienbibliothek im Rathaus Nordbuffet, Stiege 4, 1. Stock Rathaus, 1010 Wien
Zeit: 23.5.2006, 9.00 - 17.00
Programm
09.00 Begrüßung Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus
09.15 Eröffnung Hilde Haider-Pregler, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien Helmut Peschina, Leiter der Hörspieltagung Neulengbach-Berging
09.30 Autor, Förderer, Dramaturg: Franz Hiesel und das österreichische Hörspiel nach 1945 Hilde Haider-Pregler, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien
10.15 Franz Hiesel und die Büchereien Wien Hubert Pfoch, Vizebürgermeister von Wien a.D., Wien
11.15 Hiesel als internationale Drehscheibe Peter Gugisch, ehemaliger Leiter der Hauptabteilung Funkdramatik beim Rundfunk der DDR, Berlin
11.45 Der lange Weg des Franz Hiesel. »Gehen« im Hörspiel nach 1945 Christine Ehardt, Wien
14.00 Hörbeispiele Franz Hiesel Zusammengestellt von Willi Fotter
14.30 Nachdenken über Franz Hiesels »Hörspielmuseum«, Alte Schmiede 1975-1990/ORF, Landesstudio Wien 1977-1985 Kurt Neumann, Leiter des Literarischen Quartiers, Alte Schmiede, Wien
15.30 Franz Hiesel und der ORF Konrad Zobel, Redaktionsleiter Literatur & Hörspiel, Ö1
16.00 Autorenpodium Elisabeth Wäger, Helmut Peschina, Robert Stauffer
Programmkonzeption:
Julia Danielczyk, Wienbibliothek im Rathaus
Hilde Haider-Pregler, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Uni Wien
Helmut Peschina, Leiter der Hörspieltagung Neulengbach-Berging
Kontakt: julia.danielczyk@wienbibliothek.at, Tel.: (+43 1) 4000-84947 www.wienbibliothek.at
Impressum: Wienbibliothek im Rathaus MA 9, Direktion: Sylvia Mattl-Wurm
Einführungsvortrag von Klemens Gruber (TFM, Universität Wien) und Präsentation des von ihm herausgegebenen Vertov-Readers
Verschiedenes über denselben. Dziga Vertov 1896-1954",
Wien: Böhlau-Verlag 2006
Österreichisches Filmmuseum (Albertina), Augustinerstraße 1, 1010 Wien
Montag, 8. Mai 2006, 21:00 Uhr
anschließend Vorführung von:
Kinopravda Nr. 15-19 (1923-24)
Regie, Konzept: Dziga Vertov. s/w, gesamt ca. 96 min (Russ. OmdU)
Feuilleton, Pamphlet, poetische Analyse und hinreißendes Gedicht: Vertovs Kinopravda-Ausgaben 15-19 sind bereits in der hundertprozentigen Sprache des Kinos" verfasst. Es handelt sich hier um Feuerwerkskino (Nr. 15), Feier des Frühlings (16), Entdeckung des Kurzschnitts (17), Kamera-Rennen durch die sowjetische Realität (18) und lebensgefährliche Eisenbahn-Experimente (19). Als Teil der Nr. 16 ist der erste Film Sergej Eisensteins erhalten geblieben Glumovs Tagebuch, mit Vertovs Hilfe als Teil der Theaterinszenierung Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste gedreht (Aus dem Programm des Österreichischen Filmmuseums).
INTERNATIONALE KONFERENZ: 4. - 6. Mai 2006, Aula, Universitätscampus
Falsche Fährten.
Von Täuschungen und Enttäuschungen in Film und Fernsehen.
Veranstalter: Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien und Synema - Gesellschaft für Film und Medien Kooperationspartner: Filmarchiv Austria
Konzept und Organisation: Dr. Andrea B. Braidt MLitt, Univ.-Ass. Mag. Dr. Anton Fuxjäger, Mag. Patric Blaser, Dr. Brigitte Mayr, Organisationsassistenz: Carolin Vikoler
Menschen erweisen sich im Nachhinein als Geister ... ein Road-Movie wird plötzlich zum Vampirfilm ... Dokumentationen stellen sich als pure Fiktionen heraus ...Trailer versprechen, was Filme nicht halten: Film- und FernsehzuschauerInnen sind bestens vertraut mit enttäuschten Erwartungen und Annahmen. Die Vorträge dieser Konferenz analysieren solche falschen Fährten als dramaturgische Verfahren, Genrebrüche, extratextuelle und intermediale Bezüge, Genderkonstituierungen und erzählperspektivische Täuschungen.
Vortragende (u.a.): Wolfgang Beilenhoff (Ruhr Universität Bochum), Monika Bernold (Universität Wien), Christine N. Brinckmann (Zürich / Berlin, Eric de Kuyper (Brüssel), Britta Hartmann, M.A. (Berlin), Gabriele Jutz (Universität für Angewandte Kunst Wien), Ramon Reichert (Kunstuniversität Linz), Heide Schlüpmann (Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main), Jörg Schweinitz (Ruhr-Universität Bochum), Eva Warth (Ruhr Universität Bochum), Hans J. Wulff, (Christian-Albrechts-Universität Kiel)
Donnerstag, 4.5.2006, 14.00 - 18.00
Freitag, 5.5.2006, 9.30 - 17.45; Abendveranstaltung 20.00: Metrokino
Samstag, 6.5.2006, 10.00 - 17.30
Ort: Aula, Universitätscampus
Anmeldung (freier Eintritt!): office@synema.at
Programmdownload hier
Abstracts der Vorträge und Kurzbiographien
Konferenzbericht in Die Universität-online
Auf Wunsch senden wir einen gedruckten Programmfolder zu. Mail an: office@synema.at
Die Konferenz wird gefördert von:
Universität Wien, Dekanat der philologisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät; Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst - Abteilung Z4; Bundeskanzleramt, Kunstsektion / Abteilung II/3 Film und Neue Medien; Magistrat der Stadt Wien / MA 7 – Wissenschafts- und Forschungsförderung; Österreichische Forschungsgemeinschaft.
Ringvorlesung Film/Kino III: Film/Körper, SoSe 2006
Kooperation des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft mit dem Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, dem Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien und dem Österreichischen Filmmuseum
Veranstaltungsort: Österreichisches Filmmuseum*
Film und Kino ist eine mehrsemestrig angelegte Vorlesungsreihe für HörerInnen aller Fakultäten. Sie vermittelt sowohl Grundlagen, wie auch aktuelles ExpertInnenwissen zu den Feldern Filmgeschichte, Filmtheorie und -analyse, Kino-Ästhetik und künstlerische Praktiken. Als transdisziplinäres Forschungsfeld erschließt die Auseinandersetzung mit Film und Kino unterschiedliche Wissensgebiete wie diejenigen des kulturellen Archivs, der Wahrnehmungspsychologie, der kulturellen Repräsentationsweisen, der kollektiven Mentalitäten u.a.m.
"Film/Körper", das Kopfthema des dritten Vorlesungszyklus, untersucht in einer Reihe von Vorträgen und anhand filmischer Beispiele die Wechselbeziehungen zwischen Leinwand (dem dargestellten Körper, dem Körper des Filmbildes) und der ZuschauerInnenphysis. Wie kommen Körper ins Bild und auf welchem Wege affiziert das Lichtspiel die Körper seiner BetrachterInnen? Die Beispiele reichen vom frühen "Kino der Attraktionen" bis zum experimentellen und avantgardistischen Film und Video, vom historischen B-Picture bis hin zum zeitgenössischen "High-Concept"-Genrekino.
Programm (Vorträge jeweils, 15-18 Uhr, Einlass 15Min vor Beginn):
Mittwoch, 15.3. Einführung
Mittwoch, 29.3. Mara Mattuschka (Screening "Legal Errorist" und Gespräch mit M.Mattuschka)
Mittwoch, 05.4. Drehli Robnik: Gemeine Körper: Die Aufteilung des Sinnlichen bei den Gebrüdern Farrelly
Mittwoch, 10.5. Aki Beckmann: Gesicht und Körper. Ausdruck, Affekt, Physiognomik.
Mittwoch, 17.5. Siegfried Mattl: Transgression und grotesker Körper
Mittwoch, 24.5. Andrea B. Braidt: Mimesis als Liebesprinzip in interspeziellen Beziehungen
Mittwoch 31.5. Julia Köhne: Splatterfilm
Mittwoch, 07.6. Patrice Blaser: 'Pikanterien'. Wahrnehmungsgeschichtliches zum Herrenabendfilm
Mittwoch, 14.6. Claudia Preschl: Komik und Körperlichkeit in A Florida Enchantment (USA, 1914)
Mittwoch, 28.6. schriftliche Prüfung am Uni-Campus (nähere Informationen folgen!)
ACHTUNG! Beschränkte TeilnehmerInnenzahl! Anmeldungen werden ausschließlich im Filmmuseum*) ab 6. März entgegengenommen, wobei 21,- (als Kostenersatz für alle Veranstaltungen) zu entrichten sind.
*) Österreichisches Filmmuseum, Augustinerstraße 1, 1010 Wien Bürozeiten: Mo Do: 10.00 18.00 Uhr, Fr: 10.00 13 Uhr)
Anrechenbarkeit: II.4. Spezialisierungsfach (II.1.3. Spielformen der Massenmedien), VO 2 SWStd.
VORTRAG Barbara Eppensteiner (Okto TV): FERNSEHEN - NEU ? Alle können Fernsehen - machen!
Sonntag, 26.März 2006, 11 Uhr
Votiv Kino, Währinger Straße 12, 1090 Wien
TV Okto ist das erste partizipative Fernsehen Österreichs. Das heißt, dass bei Okto nicht in erster Linie JournalistInnen, sondern vor allem engagierte Menschen aus unterschiedlichsten Communities Sendungen gestalten. Dabei - so ein wesentlicher Teil der Projektphilosophie - sollen vor allem jene zum Zug kommen, die sonst nur geringe mediale Beachtung erfahren. Als neue Plattform für Themen und Ausdrucksformen jenseits des Mainstream versteht Okto sein Programm auch als wesentliche Ergänzung des Angebots im öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Sektor.
Barbara Eppensteiner (Programmintendantin Okto TV) stellt anhand von Programmbeispielen vor, wie sich die alte Idee des partizipativen Zugangs zu Medien heute realisieren lässt. ACHTUNG: Ab 11 Uhr bereits abwechselnd Vortrag und von der Referentin ausgewählte assoziative Medien
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Sinn und Sinnlichkeit (in Kooperation mit dem Institut für TFM, Universität Wien)
GASTVORTRAG Andrea Seier (Bochum): Performativität als medienwissenschaftliche Perspektive, 26.1.2006, 13.30 Jura Soyfer Saal
Der Begriff der Performativität ist im Kontext der Kulturwissenschaften seit einigen Jahren sehr prominent. Ob in Theaterwissenschaft, Medienwissenschaft oder Kunstgeschichte, ob in Gender, Cultural oder Postcolonial Studies taucht er in den vielfältigsten Konstellationen auf, ohne dass seine Bestimmung (und seine Produktivität) klar zu umreißen wäre. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Vortrag die Frage nach der Produktivität des Performativitätsbegriffs im Kontext der Medienwissenschaft. Inwiefern lassen sich Medien als performative Akte verstehen? Und worin könnte der Gewinn einer solchen Perspektivierung liegen?
Dr. Andrea Seier, Vtr. Juniorprofessorin für Medientechnik und Medienphilosophie am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.
1996-2000 Mitarbeit im DFG-Projekt Die Ordnung der Geschlechterverhältnisse. Archäologie der Geschlechterverhältnisse im Diskurs über die Kulturkrise am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts" an der Universität Paderborn, Fachbereich Soziologie. Seit 2001 wiss. Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft der RUB. Zur Homepage von A. Seier.
Zeit: 26.1.2006, 13.30
Ort: Jura Soyfer Saal, Institut für Theaater-, Film- und Medienwissenschaft
Kasino am Schwarzenbergplatz
Am 14. und 15. Jänner im Burg-Kasino am Schwarzenbergplatz, jeweils um 20.00 Uhr
Area 7
Infoabend über Namibia und Schlingensiefs jüngstes Projekt an Burgtheater
mit Claus Philipp, Friedrich Schlaich und Gästen
Claus Philipp, Feuilletonchef beim Standard, und Frieder Schlaich, Schlingensiefs Produzent, waren vor Ort in Lüderitz, berichten an zwei Abenden über Schlingensiefs beispiellosen Dreh in Afrika und zeigen Ausschnitte aus dem in Namibia entstandenen Material zu dem Film "The African Twin Towers". Je nach Abkömmlichkeit als Gäste dabei: Robert Stadlober, Klaus Beyer und möglicherweise Christoph Schlingensief.
GASTVORTRAG Prof. Joachim Herz (Leipzig): Verdi und Schiller: Operndramaturgie am Beispiel von "Luisa Miller", 20. 1. 2006, 9.00 ct. Uhr, Jura Soyfer-Saal
"[...] Der DDR-Opern-Realismus hat seine große Zeit gehabt, die Blickweisen haben sich geändert. Aber imm noch ist Joachm Herz ein wachsam kritischer, auch scharfzüngiger Beobachter der Opern-Welt, ein knorriger Dickkopf, den man nicht vermissen möchte."
("Mit dem Dickkopf durch die Wand. Musiktheater-Urgestein: Dem Regisseur und Operndenker Joachim Herz zum Achtzigsten", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.6.2004; zur Vollversion des Artikels
Queer Fictions Austria. Die Lange Nacht des österreichischen schwuLesBischen Spielfilms, 7. Jänner 2006, ab 15.30 im TopKino
Begleitprogramm zur Ausstellung Geheimsache Leben. Schwule und Lesben in Wien im 20. Jahrhundert
Eine Veranstaltung vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, der Ausstellung Geheimsache Leben und dem TopKino.
Neben Klassikern wie ANDERS ALS DIE ANDEREN (1919) und MÄDCHEN IN UNIFORM (beide Version, aus 1931 und aus 1958 mit Romy Schneider und Lili Palmer) werden Undergroundhighlights wie WIENER BRUT (1984), ROTE OHREN FETZEN DURCH ASCHE (1991) und DANDY DUST (1998) zu sehen sein.
Die zwei „Herzstücke" der Filmnacht sind der einzige Nouvelle Vague Film Österreichs, Leo Tichats DIE VERWUNDBAREN (1967), der bei seinem Erscheinen in die Sexkinos verbannt wurde und der Post-Nazi-Ära Propagandafilm DAS DRITTE GESCHLECHT/ANDERS ALS DU UND ICH (Veit Harlan, 1957) mit Österreichs Kriegs- und Nachkriegsdiva Paula Wessely, die eine um ihren homosozialen Sohn (Christian Wolff) besorgte Mutter spielt.
Queer Fictions Austria soll die Unterschiedlichkeit der schwuLesBischen Filmproduktionen in Österreich herausstellen. Unter dem Motto „Qualität statt Quantität" werden die wenigen Filme, die es gibt, als ästhetische, politische und kulturhistorische Brennpunkte einer österreichischen Geschichte gezeigt. Queer Fictions Austria ist somit sowohl ein Beitrag zur Sichtbarmachung der „Geheimsache Leben", als auch eine querlaufende Fußnote zu einem Gedenkjahr, das sich eben nicht durch die Hervorhebung der „anderen" Momente einer österreichischen Geschichtserzählung hervorgetan hat.
Konzept, Filmauswahl, Organisation: Andrea B. Braidt
WERKSTATTGESPRÄCH: Erwin Wagenhofer (Wien): Filmdokumentation und Neue Medien. Zu "We Feed the World"
Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sinn und Sinnlichkeit. Mediengespräche im Kino" statt, die vom Institut Pitanga und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien organisiert wird.
Mit über 30.000 Zuschauern entwickelte sich Erwin Wagenhofers Kinodokumentation We Feed the World binnen kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten österreichischen Dokumentarfilm. Der Regisseur wird im Gespräch mit Franz Grafl über die Arbeit an seinem Film sprechen. Nach dem Gespräch wird der Film "We feed the World" (Erwin Wagenhofer, A 2005) gezeigt.
Zeit: Sonntag, 11.12.2005, 11.00 (lecture), 12.00 (film)
Ort: Votiv Kino, Währinger Strasse 12, 1090 Wien
SYMPOSIUM: Zukunft ohne Vergangenheit? Kultur / Politik in Wien 1945-55, 7. Dezember 2005, Wien Museum, 9.00 - 18.30
Das Symposium stellt den Beitrag des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft zum Gedenkjahr 2005 dar. Am Symposium werden die kulturellen Initiativen (Theater, Kino, Ausstellungen, Hörfunk, Fernsehen) thematisiert, und zwar mit einem genauen Blick auf das wissenschafts- und kulturpolitische Klima jener Zeit, in der die Verdrängung der unmittelbaren, aber auch der mittelbaren Vergangenheit die dem Anschein nach so zukunftsorientierte Gegenwart bestimmte.
Roter Faden durch alle Vorträge ist die Frage nach der identitätsbildenden Rolle der Architektur der Kulturinstitutionen, bzw. der kulturpolitische Entscheidungsprozess über die Art ihres Wiederaufbaus.
Vortragende: Andrea ELLMEIER, Birgit PETER, Brigitte DALINGER, Karin MOSER, Sigrid MATULIK, Christine EHARDT, Hilde HAIDER-PREGLER, Monika BERNOLD
Zeit: 7. Dezember 2005, 9.00 - 18.30
Ort: Wien Museum, Karlsplatz, A-1040 Wien
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Wien Museum statt.
Organisation, Konzeption: Patric Blaser, Andrea B. Braidt, Hilde Haider-Pregler
Fotodokumentation vom Symposium "Zukunft ohne Vergangenheit?" am 7.12.2005
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| Der Direktor des Wien Museums, Wolfgang Kos, spricht einleitende Worte | Zu Programmatik von Theater und Kino sprachen Brigitte Dalinger und Karin Moser, moderiert von Elisabeth Büttner |
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| Frank Stern am Büchertisch | Konzentriertes Publikum |
VORTRAG: Joachim Fiebach (Berlin, Wien): Identität, Offenheit, Transformation. Vom populären Wandertheater zum Homevideo in Westafrika
Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sinn und Sinnlichkeit. Mediengespräche im Kino" statt, die vom Institut Pitanga und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien organisiert wird. Nach dem Vortrag werden Ausschnitte aus westafrikanischen Videoproduktionen gezeigt.
Zeit: Sonntag, 13. November 2005, 11.00 (lecture), 12.00 (film)
Ort: Votiv Kino, Währinger Strasse 12, 1090 Wien
PRÄSENTATION: Maske und Kothurn, Heft 1 (51.): OB?SCENE. Zur Präsenz der Absenz im zeitgenössischen Tanz, Theater und Film
Buchpräsentation durch die Herausgeberin Krassimira Kruschkova, nach der Buchpräsentation findet der erste Vortrag in der neuen Theoriereihe des tanzquartiers "Potentialität. Zum Modus des Möglichen in Korrespondenz zum zeitgenössischen Tanz und Performance" statt:
Hans-Jörg Rheinberger: "Das Spiel des Möglichen".
Zeit: Freitag, 21. Oktober 2005, 18.00
Ort: tanzquartier Wien /Studios, Museumsplatz 1, 1070 Wien

VORTRAG: Frank Stern (Wien): Der "jüdische Blick" von der Leinwand. Identitätsbegierden von Kamera und Zuschauer
Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sinn und Sinnlichkeit. Mediengespräche im Kino" statt, die vom Institut Pitanga und dem Institut für Theater-, film- und Medienwissenschaft, Universität Wien organisiert wird. Nach der lecture des Zeithistorikers Frank Stern (Universität Wien) wird der Film "Dieu est grand - je suis toute petite" (Pascale Bailly, F 2001) gezeigt.
Ort: Votiv Kino, Währinger Strasse 12, 1090 Wien
Zeit: Sonntag, 23. Oktober 2005, 11.00 (lecture), 12.00 (film)



















