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Kaffeehaus: Touching the Mind´s Eye (Interview with Antonia Lant)

Dardis McNamee, "Kaffeehaus: Touching the Mind´s Eye (Interview with Antonia Lant)", in: The Vienna Review, March 2012, S. 32.

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Die Kunst des Wandertheaters

Bericht über das FWF-Projekt "Staatsaktion zwischen Repräsentation und Parodie".

Quelle: uni:view. Die Online-Zeitung der Universität Wien, 16. Februar 2012.


MEDIA ACTIVISM 1: Radio Alice - 33 Years after

Diskussion, Buchpräsentation (Die zerstreute Avantgarde, Wien: Böhlau 2010) und Filmvorführung am 20./21. Mai 2010, mit Maurizio Torrealta, Franco Berardi "Bifo",  Enrico Palandri und Klemens Gruber, in Kooperation mit kinoki mikrokino, Depot, Okto.tv und Radio Orange.

Hintergrund:

Veranstaltungshomepage mediaactivism.posterous.com
Pressemeldung der Universität Wien: Start der Veranstaltungsreihe "Media Activism".

Pressespiegel:

Die zerstreute Avantgarde: Radio Alice in Wien, Der Standard Online, 17. Mai 2010.

Wolfgang Koch, FRANCO BERARDI "BIFO" HAUT DEN APFELSTRUDEL, Taz Online: Wienblog, 21. Mai 2010.

Radio Orange 94.0, radio alice in wien (einleitung klemens gruber)radio alice in wien (gesamte sendung), Sendungspodcast "trotz allem ", (inkl. Links zu weiteren Auszügen aus der Diskussion sowie zu weiteren Quellen über Radio Alice), Sendung: Herby Loitsch.

Geert Lovink, Was uns wirklich krank macht, basierend auf einem Gespräch mit Franco Berardi 'Bifo', FAZ, 21. Juni 2010.


 

Digital Formalism / Dziga Vertov. "Method left home"

Abschlusskonferenz des Projekts Digital Formalism - The Vienna Vertov Collection, 14.-16. Jänner 2010, Orte: Österreichiches Filmmuseum, Universität Wien (Campus Altes AKH).

Hintergrund: Projekthomepage www.digitalformalism.org, Pressemeldung der Universität Wien: "Method left home". Internationale Konferenz zu computergestützter Filmanalyse.

Pressespiegel:

Die Phrasen eines Weltenfilmers, Der Standard, 25. November 2009, Bericht in der Online-Ausgabe und in der Print-Ausgabe, S. 15, Download Print-Bericht (PDF, 580 KB)

Ein "mechanisches Auge", das Filme guckt, Der Standard Online, 13. Jänner 2009.

"Die moderne Gesellschaft läuft über Software" - Interview mit Lev Manovich, ORF Futurezone, 21.02.2019.


 

Welche Sinne machen Medien?

Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft vom 1. bis 3. Oktober am Institut TFM in Wien.

Hintergrund: Tagung: "Welche Sinne machen Medien", Bericht in der Online-Zeitung der Universität Wien, 17. September 2009.

Webstream: Mary Ann Doane, "Does the Medium Matter?", 2. Oktober ab 20 Uhr live unter der URL www.ustream.tv/channel/tfmvienna

Pressespiegel:

Die mediale Verschärfung der Sinne, Der Standard, 30. Oktober 2009, Bericht in der Online-Ausgabe und in der Print-Ausgabe, S. F8, Download Print-Bericht (PDF, 220 KB)


 

Jay D. Bolter, "Facebook, YouTube, ARGs und die Avantgarde als Lebenspraxis"

Vortrag und Diskussion am 19.05.2009 am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft.

Hintergrund: J. D. Bolter: Zwischen Web 2.0 und Digitaler Avantgarde, Bericht in der Online-Zeitung der Universität Wien, 11. Mai 2009.

Webstream: Übersicht der Webstreams an der Universität Wien, Online-Zeitung der Universität Wien, 20. Mai 2009.

Pressespiegel:

Zwischen Web 2.0 und Digitaler Avantgarde, MONITOR Online, 11. Mai 2009.

Zwischen Web 2.0 und Digitaler Avantgarde. Vordenker Jay David Bolter hält Vortrag (Webstream und Chat) an der Universität Wien, Uni Online, 12. Mai 2009.

Ein Theoretiker der Neuen Medien, Der Standard, 12. Mai 2009.

Jay David Bolter: Zwischen Web 2.0 und Digitaler Avantgarde, net culture lab (Blog), 12. Mai 2009.

Die Remediation und GoogleTrends im Fernsehen, Medienkulturblog, 19. Mai 2009.

Jay David Bolter: Zwischen Web 2.0 und Digitaler Avantgarde, Quartier für Digitale Kultur, 19. Mai 2009.

Mit Web 2.0 wird Kunst zum Massenphänomen, Online-Portal der Schweizer Kommunikationswirtschaft, 20. Mai 2009.

Bolter Vortrag zum Nachschauen, Navigator of Ignorance, 20. Mai 2009.

Lezing van Jay D. Bolter, Het Weblog van De Raaf, 20. Mai 2009.

Digitale oder Kapitalistische Avantgarde?, Medienkulturblog, 20. Mai 2009.

Digitale Medien vereinen Kunst und Alltag. Jay David Bolter über Alternate Reality Games, Futurezone @ ORF.at, 22. Mai 2009.

Digitale Medien vereinen Kunst und Alltag. Vordenker über die Entwicklung des Internets, Science @ ORF.at, 22. Mai 2009.

Alternate Reality Games. Vorboten einer Verwandlung, Sonja Bettel, Ö1, 3. Juni 2009.

Alternate Reality Games. Digital.Leben, Ö1 Podcast (inkl. Hörprobe), 3. Juni 2009.



Erzählweisen im Musiktheater

Bericht über die EMA-Tagung in Lissabon (26. & 27.1.2008)

Quelle: ÖMZ


 

Bericht über "L'Europe Baroque"

Quelle: Österreichische Musikzeitschrift, 1/2007, download pdf


 

Die opulente Pracht barocker Opernbilder in Theorie und Praxis

VON GERHARD KRAMER (Die Presse) 02.11.2006

Eine Pariser Tagung befasste sich mit "L'Europe Baroque" und zeigte die Entwicklung des Musiktheaters im Zeitalter Händels.

Das 1913 errichtete Pariser Théâtre des Champs-Élysées ist in die Musikgeschichte vor allem durch die legendäre Uraufführung von Strawinskys "Sacre du printemps" am 29. Mai des Eröffnungsjahres eingegangen. Das auch kunstgeschichtlich bedeutsame Haus mit seinen 1900 Sitzplätzen wird - zum Unterschied von der staatlichen Opéra (Bastille und Palais Garnier) sowie dem städtischen Théâtre du Châtelet - privat geführt. Dabei bietet der seit 1999 amtierende Directeur général Dominique Meyer eine imposante Konzerttätigkeit mit Interpreten der Weltspitze, aber auch szenische und konzertante Opernaufführungen, unter denen die Barockoper an erster Stelle steht.

Dass die jüngste der seit 1992 abgehaltenen Tagungen der Europäischen Musiktheater-Akademie (EMA) mit dem Thema "L'Europe baroque - Oper im 17. und 18. Jahrhundert" hier stattfand, war also kein Zufall. Die Geschichte der französischen Barockoper mit ihren beiden Hauptformen Tragédie lyrique und Opéra ballet wurde beleuchtet; ebenso die Entwicklung der italienischen Musikkomödie von den Buffoszenen der Opera seria über das komische Intermezzo bis zur selbstständigen "Commedia per musica". Eine umfangreiche Statistik der szenischen und konzertanten Musiktheater-Produktionen sowie szenisch gespielten Oratorien zwischen 1980 und 2003 verblüffte vor allem durch die Zahl von nicht weniger als 578 (!) erfassten Werken aus der Zeit von 1600 bis 1799, wobei Mozart nur bis 1781 berücksichtigt wurde. Sabine Henze-Döhring (Marburg) lenkte das Augenmerk auf ein bislang vernachlässigtes Element der Barockoper: die opulente Pracht ihrer Bilder, die man mit modernen Mitteln wiederbeleben müsste.
Abends bot sich dann die seltene Gelegenheit, italienische und französische Barockoper unmittelbar miteinander zu vergleichen. Händels "Giulio Cesare in Egitto" von 1724 folgt der strengen Reihung von Rezitativ und Arie; ein Rahmen, den Händels geniale Erfindungsgabe mit stürmischen Erregungen ebenso füllt wie mit berührenden Lamenti. In dieser Neuinszenierung passte der herbfrische, schlanke Sound von Christophe Roussets Ensemble "Les Talens Lyriques" ausgezeichnet zum Feuer der Musik. Andreas Scholl in der Titelpartie begeisterte mit den brillanten Koloraturen und der fast schon überirdischen Messa di voce seines Countertenors.
Dazu die Cleopatra von Rosemary Joshua mit ihrem leichten, beweglichen Sopran, Sonia Prina mit sonorem Alt als Cornelia, der etwas robustere Counter Franco Fagiolis (Tolemeo) und, als große Überraschung, Alice Coote (Sesto) mit warm timbriertem, ausdrucksstark geführtem Mezzo.

Irina Brook hatte mit allen Konventionen des zeitgenössischen Regietheaters inszeniert: Fotoapparate, Koffer, Kalaschnikows, Pistolen, Mafiosi mit Sonnenbrillen, echter Sand, echtes Wasser . . . Überhaupt seltsam, dass sich die ganze Handlung inmitten der Wüste abspielte, was dank der Lichtregie von André Diot immerhin ein paar stimmungsvolle Momente ergab. Sonst: korrekte Personenführung, heitere Gags.

Konträr dazu die Tragédie lyrique "Sémélé" (1709) von Marin Marais, dessen 350. Geburtstag vom "Centre de Musique Baroque de Versailles" mit einer Konzertreihe aufwendig begangen wurde. Berühmt wurde Marais vor allem für seine Gambenkompositionen, populär durch den Film "Die siebente Saite". Seine vier Opern folgen dem von Lully kreierten Stil; die geringe Differenz von Arie und Rezitativ unter Verzicht auf vokale Virtuosität zielt auf größtmögliche Textdeutlichkeit ab, während Chor und Ballett stark beteiligt sind.

Im Übrigen legte man an der "Opéra Royal" von Versailles viel Wert auf üppigen Orchesterklang mit einem großen Bläseraufgebot. Hervé Niquet hat das in dieser konzertanten Aufführung mit seinem Ensemble "Le Concert Spirituel" tonschön realisiert, die todesmutigen Hornisten vielleicht ausgenommen. Ohne berühmte Namen kam die solide Sängerriege aus; da stach der dramatische Mezzo von Hjördis Thébault als Junon besonders hervor. Zwei ungemein spannende, lehrreiche Tage!


 

Studieren auf der Viennale, Bericht in dieUniversität on-line

Von Simone Kremsberger (Redaktion) am 14. Oktober 2005

Unter dem Motto "University goes Cinema" führt das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft erstmals eine Kooperation mit der Viennale durch. Im Forschungsseminar "Filmanfänge und Filmende" von Gastprofessor Christian Schulte werden ausgewählte Festivalfilme analysiert – in einem Online-Forum kann mitdiskutiert werden.

Die Viennale ist auch zum Studieren da, wie ein Kooperationsprojekt zwischen dem Vienna International Film Festival, das heute Freitag mit Woody Allen's "Match Point" eröffnet wird, und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien zeigt.

Filmwissenschaft am Filmfestival

Initiator seitens der Universität ist Gastprofessor Dr. Christian Schulte, Medienwissenschafter am Zentrum für Kunst- und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe, wo er ein Projekt zu den Arbeiten des Instituts für Filmgestaltung Ulm betreut. Seit 2004 ist er Gastprofessor am Wiener Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Hier hat er schon im Sommersemester 2005 eine Kooperation mit der steirischen Diagonale betreut. Mit 50 Studierenden reiste er nach Graz, um Filme zu sichten und Kritiken zu verfassen.

Untersuchung von Filmanfängen und -enden

In der aktuellen Viennale-Kooperation geht es nicht um Filmkritik: Thema des "Forschungsseminars zur Filmwissenschaft" sind Filmanfänge und Filmenden. "Wir sehen gemeinsam zehn ausgewählte Filme und untersuchen im Seminar, welchen Stellenwert Beginn und Ende für die Dramaturgie des Films haben", beschreibt Christian Schulte. Fragen wie "Welchen Aufschluss gibt der Anfang eines Films über seinen Fortgang?", "Wie wird das Publikum in die Irre geführt?" oder "Wie wird eine Geschichte aufgelöst?" stehen zur Diskussion. "Mich interessiert weniger der Spannungsbogen als kleine Formen wie ein Filmanfang. Bei Filmen von Godard weiß man beispielsweise zu Beginn nie, wie es weitergeht", so Schulte.

Online-Diskussionsforum für alle

Der Dialog über die Filme soll nicht im Seminarraum bleiben: Im Diskussionsforum des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft zur Viennale 2005, kurz "TFM – Viennale 05", können neben den SeminarteilnehmerInnen alle interessierten ZuschauerInnen ihre Meinungen posten. Die aus möglichst vielen Genres ausgewählten Filme sind "Der irrationale Rest" von Thorsten Trimpop, "Happy Together" von Wong Kar-Wai, "Mary" von Abel Ferrara, "A Letter from Greenpoint" von  Jonas Mekas, "Histoire(s) du cinema" von Jean-Luc Godard, "Kung Fu Master" von Agnès Varda, "Eine andere Welt" von Klaus Wyborny, "Manderlay" von Lars von Trier, "Unser America" von Kristina Konrad und "La Fille Prodigue" von Jacques Doillon. (sk)

Link zum Artikel



Presseartikel zu "Queer Fictions Austria. Die lange Nacht des LesBiSchwulen österreichischen Spielfilms" am 7.1.2006

Isabella Reicher, Der Standard, 7.1.2006 Michael Omasta, Der Falter, 51-52/2005

Des Schatten lastende Schwere. Von Cornelia Niedermeier, in: Der Standard, 7.12.2005

Dieser Artikel erschien anlässlich des Symposiums "Zukunft ohne Vergangenheit? Kultur/Politik in Wien 1945-55".


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