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Jana Herwig, M.A.

Universitätsassistentin (prae-doc) an der Professur für Intermedialität (Klemens Gruber), Wissenschaftliche Mitarbeiterin im FWF-Projekt "Texture Matters"

Postadresse:

TFM | Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Universität Wien
Althanstraße 12-14
1090 Wien

Raum: UZA II, 4. Stock, Zimmer 454
T: +43-1-4277-44331
E-Fax: +43-1-4277-844331
E-Mail: jana.herwig@univie.ac.at

Sprechstunde: Nach Vereinbarung, Terminabsprache bitte per Mail. Bitte schildern Sie per Mail auch schon Ihr Anliegen, oftmals können kleinere Fragen schon schriftlich geklärt werden. Außerdem können Sie mich im Anschluss an das Seminar ansprechen.

Eintrag im Personalverzeichnis (inkl. aktuellen Lehrveranstaltungen). 

Alles weitere (Bio, Publikationen, Downloads) ist auf der persönlichen Homepage zu finden: http://janaherwig.wordpress.com 

Hinweise zur Abgabe von Seminar- oder Bachelorarbeiten:

Bitte lesen Sie diese unbedingt durch, bevor Sie bei mir eine Arbeit abgeben.

Abgabe:

  • Bitte geben Sie mir keine ausgedruckten Arbeiten.
  • Bitte verwenden Sie eines der folgenden Dateiformate: *.pdf, *.doc, *.odt.
  • Im Winteresemester 2015 teste ich erstmals die Möglichkeit der Abgabe via Turnitin-Modul in Moodle. Bitte melden Sie sich bei mir per Mail, falls es damit Probleme geben sollte. Im Kontext des Safe-Harbor-Urteils wird die Turnitin-Einbindung datenschutzrechtlich überprüft und ggfls. erweitert. Nach dem 29.2.2016 und bis auf weiteres steht dieses Modul in Moodle daher nicht zur Verfügung. Ich bitte Sie aus diesem Grund um Abgabe per E-Mail - ich bestätige den Erhalt per Antwort-Mail - sollten Sie nach einer Woche keine Bestätigung erhalten haben, haken Sie bitte nach.

Fragestellung:

  • Wichtig: Eine Seminararbeit ist kein bloßes schriftliches Lektürereferat. Im Zentrum steht die Fragestellung: Durch welches Anliegen, durch welches Forschungsinteresse werden die referierten Texte (und ggfls. durchgeführten Analysen) zusammengeführt? Vor dem Hintergrund welcher Fragestellung ist es überhaupt sinnvoll, die gewählten Texte zu referieren bzw. die Analysen durchzuführen? Diese Fragestellung ist unbedingt und im ersten Teil der Arbeit darzulegen.

 

Formalia und Formatierung:

  • Auf der ersten Seite ('Deckblatt') müssen folgende Informationen enthalten sein:  Titel Ihrer Arbeit, Ihr Name, Matrikelnummer, Studiensemester, Studiengang, LV-Nummer, mein Name, Art und Titel der Lehrveranstaltung, Semester der Lehrveranstaltung.
  • Ihr Titel ist keine Vollversion der Forschungsfrage: Bitte wählen Sie einen prägnanten Titel, der sowohl das Thema angibt ('Worum geht's?') als auch die Fragestellung impliziert ('Unter welchem Gesichtspunkt widmen Sie sich dem Thema?').
  • Bitte formatieren Sie die Arbeit wie folgt: Schriftart Times New Roman oder Calibri 12 Punkt, Zeilenabstand 1,5 Zeilen. Rand links und rechts 4 Zentimeter  (Platz für Anmerkungen), oben 2,5, unten 2 Zentimeter. 
  • Zitate, die länger als drei Zeilen sind, werden eingerückt, kleiner (10 Punkt) und OHNE doppelte Anführungszeichen angegeben (Es soll Plagiatssoftware geben, die eingerückte Zitate wegen der fehlenden Anführungszeichen nicht als solche erkennt, was dazu geführt hat, dass  viele Studierende sicherheitshalber doch Anführungszeichen setzen. Ich verwende entweder keine solche Software oder eine, die diesen Fehler nicht macht.) 
  • Bitte keine typograpfischen Tricks, um die Seitenzahl herauf- oder herabzusetzen.
  • Bitte keinerlei Verwendung von Comic Sans, farbigen Schriftarten oder Clipart.
  • Bitte die Seiten durchnummerieren, die Seitenzählung beginnt bei der ersten inhaltlichen Seite (d.h. nicht beim Deckblatt, nicht bei allfälligen Inhaltsverzeichnissen).
  • Bei Inhaltsverzeichnisse darauf achten, dass diese in der Tat der besseren Übersicht über den Inhalt dienen. Unterteilen Sie Ihre Kapitel und Unterkapitel entsprechend sinnvoll - d.h. weder zu grob noch zu feingliedrig. Das Inhaltsverzeichnis folgt dem Deckblatt, ist aber selbst nicht Teil der verzeichneten Inhalte (d.h. befindet sich nicht auf der ersten inhaltlichen Seite).

Abgabetermin:

  • Stand Wintersemester 2015: Bitte vereinbaren Sie mit mir einen Abgabetermin per Mail. Idealerweise liegt dieser vor Beginn der Lehrveranstaltungen des nächsten Semesters. 
  • Bitte beachten Sie, dass ich ab Abgabe vier Wochen Zeit zum Bewerten habe.
  • Sollten Sie die Note frühzeitig brauchen, um sich für Seminare mit Voraussetzungsketten im Folgesemester zu bewerben, müssen Sie auch frühzeitig abgeben (d.h. mit Rücksicht auf die Bewertungszeit).

Wissenschaftliches Arbeiten:

  • Vermutlich jede erdenkliche Frage zum Thema 'Wissenschaftliches Arbeiten' beantwortet Dr. Anton Fuxjäger in seinem Skriptum Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens. Bitte lesen Sie es mindestens einmal quer, insbesondere, wenn Sie die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten noch nicht belegt haben.
  • Am besten lesen Sie es vollständig.
  • Reflektieren Sie mindestens über die Implikationen des folgenden Hinweises von Fuxjäger: "Jedes in einem geistes- oder kulturwissenschaftlichen Text referierte Wissen, das nicht in einem durchschnittlichen Allgemeinlexikon nachgelesen werden kann, also nicht zum 'Allgemeinwissen' zählt, muss auf geeignete Weise belegt werden! D.h.: der Autor muß Auskunft darüber geben, woher er das eigentlich weiß und die Quelle, die er für sein Wissen angibt, sollte zuverlässig sein!" (Fuxjäger, Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, Fasssung vom Sommersemester 2014, S. 13).
  • Insofern: Bitte belegen Sie wirklich jede Aussage, die über Allgemeinwissen hinausgeht, mit einer entsprechenden Quelle.
  • Bitte halten Sie sich fern von Stammtischallgemeinplätzen wie "Die Leute laden heutzutage alles aus dem Internet herunter, ohne darüber nachzudenken, ob sie damit Copyright verletzen oder nicht". Nicht die Leute sind ihr Gegenstand (sonst müssten Sie SozialwissenschafterIn werden), sondern die Ästhetik, Theorie und Geschichte von Medien.

Verwendung geschlechterdifferenzierender Formen (sog. 'Gendern'):

  • Bitte verzichten Sie auf Hinweise wie "Um den Lesefluss nicht zu erschweren, verwende ich nur die maskuline Form" und seien Sie versichert: Ich kann alles lesen, es bremst mich weder Binnen-I noch Leerstelle, jedenfalls nicht mehr als wissenschaftliches Arbeiten an sich.
  • Reflektieren Sie für sich, warum Sie gendern oder nicht gendern und tun Sie dann, was Sie jenseits des Leseflussarguments für angebracht halten.

Begrenzung des Umfangs:

  • Bitte vermeiden Sie vom Inhalt wegführende Floskeln wie "Zum Thema XY gibt es zahlreiche Ansätze und Definitionen, welche alle zu behandeln nicht möglich ist, da es den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde".
  • Stattdessen: Bitte wählen Sie aus der Fülle der Ansätze und Definitionen zum Thema XY die für Ihre Fragestellungen geeigneten aus und erläutern Sie, wieso diese für Ihre Fragestellung geeignet sind (bzw. erläutern Sie ergänzend ggfls. auch, wieso andere Ansätze nicht geeignet sind).

Ihre Meinung und Gedanken:

  • Meinungen sollten nur dann geäußert werden, wenn sie mit überzeugenden Argumenten untermauert werden können.
  • Das heißt nicht, dass Ihre Meinung nicht von Interesse ist. 
  • Natürlich dürfen Sie eine Position als Ihre Meinung kennzeichnen. Sie müssen sich dabei lediglich bewusst sein, dass diese Position durch die Kennzeichnung als Ihre Meinung nicht auch schon plausibel wird.
  • Wissenschaftlich arbeiten heißt nicht, dass Sie auf eigene Gedanken verzichten müssen - jedoch erfordert es, dass Sie Ihre Gedanken in Bezug zu bestehenden Thesen und Theorien formulieren können.
  • Wenn Ihnen keine weitere Argumentationsgrundlage zur Verfügung steht als die, dass Sie etwas als Ihre Meinung kennzeichnen, ist diese Position argumentativ nicht haltbar.
  • Insofern: Meinungen sollten nur dann geäußert werden, wenn sie mit überzeugenden Argumenten untermauert werden können.

Sonstige brauchbare Hinweise

Bitte beachten (adaptierte Version basierend auf der Wiedergabe von Thies Thiessen unter "Wie man gut schreibt", Der macht die Worte (Blog), März 2013, URL: http://dermachtdieworte.blogspot.co.at/2013/03/wie-man-gut-schreibt.html, Zugriff am 17.4.2015):

1. Alliterationen auslassen. Allezeit.

2. Fuck Anglizismen!

3. Denk dir keine Sätze, die das Prädikat zerteilen, aus. 

4. Achte auf korekte Orthographie, und Interpunktion

5. Meide das Klischee wie der Teufel das Weihwasser. Es ist ein alter Hut. 

6. Vergleiche sind schlimmer als Klischees.

7. Am schlimmsten sind Superlative. 

Achtens: Halte Aufbau und Stil durch. 

9. Sei mehr oder weniger spezifisch. 

10. Kein Mensch mag allgemeine Behauptungen. 

11. Sei nicht redundant, benutze nicht mehr Wörter als nötig. 

12. Das ist nämlich total absolut überflüssig. 

13. Wer braucht rhetorische Fragen? 

14. Übertreibung ist eine Million mal schlimmer als Untertreibung. 

15. Aufzählungen mit mehr als 10 Punkten werden unübersichtlich.


    Schrift:

    tfm
    Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
    Universität Wien

    UZA II, Rotunde
    Althanstraße 14
    1090 Wien

    Weitere Standorte:
    – Hofburg, Batthyanystiege
    – Berggasse 7

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